Aus dem Po­li­zei­be­richt

Der Sonntag (Mittelbaden) - - AKTUELL -

Pkw kon­tra „Blit­zer“: Zwei ver­letz­te Per­so­nen, ein Fahr­zeug mit To­tal­scha­den und ei­ne zer­stör­te Rot­licht-Über­wa­chungs­an­la­ge – das ist die Bi­lanz ei­nes Ver­kehrs­un­falls in Ras­tatt in der Nacht zum gest­ri­gen Sams­tag. Kurz nach 2.30 Uhr fuhr ei­ne 51-Jäh­ri­ge in Ras­tatt aus If­fez­heim kom­mend in Rich­tung In­nen­stadt. Beim Ab­bie­gen in die Ba­de­ner Stra­ße schleu­der­te ihr Fahr­zeug ge­gen die Ver­kehrs­in­sel, über­schlug sich und zer­stör­te da­bei die An­la­ge für die „Rot­lich­tüber­wa­chung“. Das Au­to blieb letzt­end­lich auf dem Dach lie­gen. Bei­de In­sas­sen wur­den leicht ver­letzt und muss­ten in ein Kran­ken­haus ge­bracht wer­den. Die Fah­re­rin, die laut Po­li­zei deut­lich zu schnell un­ter­wegs war, hat­te zu­vor Al­ko­hol ge­trun­ken.

Schot­ter­stei­ne auf Glei­se ge­legt: Un­be­kann­te leg­ten am Frei­tag ge­gen 19.20 Uhr im Bahn­hof Frie­sen­heim Schot­ter­stei­ne auf den Schie­nen­strang der Rhein­tal­bahn. Der Lok­füh­rer ei­nes Re­gio­nal­zugs, der die St­ei­ne über­fah­ren hat­te, ver­stän­dig­te die Bun­des­po­li­zei Of­fen­burg. Die Rhein­tal­bahn wur­de für 30 Mi­nu­ten ge­sperrt, es kam zu Zug­ver­spä­tun­gen. Die Tä­ter konn­ten bis ges­tern nicht er­mit­telt wer­den. Die Bun­des­po­li­zei warnt: Das Auf­le­gen von Schot­ter­stei­nen kön­ne zur töd­li­chen Ge­fahr wer­den, denn zer­plat­zen­de St­ei­ne flie­gen un­kon­trol­liert her­um und wir­ken wie Ge­schos­se. Zu­dem sei der Auf­ent­halt auf den Glei­sen ver­bo­ten und le­bens­ge­fähr­lich.

Drei Ver­letz­te bei Auf­fahr­un­fall: Ein 23-Jäh­ri­ger ist in Wei­sen­bach auf ein ste­hen­des Au­to ge­fah­ren und hat sich schwer ver­letzt. Zwei wei­te­re Men­schen wur­den bei dem Un­fall am Frei­tag­abend ge­gen 18.20 Uhr leicht ver­letzt, wie die Po­li­zei am Sams­tag mit­teil­te. Der 23-Jäh­ri­ge war mit solch ei­ner Wucht auf das ers­te ste­hen­de Au­to ge­fah­ren, dass es in ei­nen zwei­ten Wa­gen ge­drückt wur­de. Es ent­stand laut Po­li­zei ein Sach­scha­den von 8 500 Eu­ro.

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