Sonn­tags-Cock­tail

Der Sonntag (Mittelbaden) - - Wetter - Avs

Na­stass­ja Kin­ski (55) hat sich eng um­schlun­gen mit dem 26 Jah­re jün­ge­ren Tän­zer Ilia Rus­so im Pu­bli­kum der Show „Let’s Dan­ce“ge­zeigt. „Ja, wir sind ein Paar und wir sind sehr glück­lich“, zi­tier­te das RTL-Por­tal VIP.de die aus dem „Tat­ort: Rei­fe­zeug­nis“be­kann­te Schau­spie­le­rin. Über ei­ne ge­mein­sa­me Zu­kunft den­ke man noch nicht nach, be­ton­te Na­stass­ja Kin­ski: „Wir ge­nie­ßen das Hier und Jetzt.“Kin­ski, die in den USA lebt, er­zähl­te: „Wir sind in der ver­gan­ge­nen Wo­che sehr viel durch Deutsch­land ge­reist. Er kommt aus Weiß­russ­land, ich bin hier ge­bo­ren. Al­ler­dings bin ich nur sehr sel­ten hier ge­we­sen, und er er­zählt mir im­mer, wie toll das Land ist. Ilia lässt mich Deutsch­land jetzt neu ent­de­cken.“Die bei­den hat­ten sich bei „Let’s Dan­ce“ken­nen­ge­lernt, wa­ren aber kei­ne Tanz­part­ner. Die Toch­ter des 1991 ver­stor­be­nen Film-Ex­zen­tri­kers Klaus Kin­ski schied be­reits am 29. April bei der Tanz­show aus.

Für Ri­chy Mül­ler (60) hat Ab­leh­nung von Flücht­lin­gen auch et­was mit man­geln­der Neu­gier zu tun. „Frem­den­feind­lich­keit wird es im­mer wie­der ge­ben, die­ses Phä­no­men ist ein­fach la­tent vor­han­den – nicht nur in Deutsch­land. Viel­leicht hat das auch mit feh­len­der Neu­gier zu tun, Neu­gier auf das Un­be­kann­te“, sagt der Schau­spie­ler. Bei den Bad Hers­fel­der Fest­spie­len (24. Ju­ni - 28. Au­gust) spielt der auch als Stutt­gar­ter „Tat­ort“-Kom­mis­sar be­kann­te Mül­ler in der Er­öff­nungs­pre­mie­re „He­xen­jagd“von Ar­thur Mil­ler den Re­ver­end Ha­le. Das „Stück ist sehr bri­sant“, sagt Mül­ler und sieht Par­al­le­len zur Ge­gen­wart, „ob es He­xen oder jetzt Flücht­lin­ge sind, das nimmt sich nicht viel.“Er glaubt: „Vie­le Men­schen ha­ben Angst vor dem Frem­den und schot­ten sich ab. Es be­herrscht sie die Angst, dass ih­re Nor­ma­li­tät ge­stört wird und ih­re Pf­rün­de ver­lo­ren ge­hen.“

Sen­ta Ber­ger fei­ert nicht ger­ne Ge­burts­tag. „Ich bin ei­gent­lich ein Ge­burts­tags­muf­fel“, sagt die in Wi­en ge­bo­re­ne Schau­spie­le­rin, die am 13. Mai 75 wird. Ei­nen an­de­ren Tag will sie ge­büh­rend fei­ern: ih­re Gol­de­ne Hoch­zeit En­de Sep­tem­ber. Den 50. Hoch­zeits­tag mit Re­gis­seur Micha­el Ver­hoeven (77) fei­ert Ber­ger wohl auf dem Ok­to­ber­fest. Dort fei­er­ten sie am 25. Sep­tem­ber vor 50 Jah­ren ih­ren Pol­ter­abend und am nächs­ten Tag ging es zum Stan­des­amt. „Da­ran er­in­nern wir uns na­tür­lich ger­ne und dar­um ge­hen wir im­mer am 26. auf die Wiesn, fah­ren Ach­ter­bahn, was wir da­mals auch ge­macht ha­ben, und mein Mann schießt mir ein Herz, wie er das da­mals auch ge­macht hat.“

Kat­ja Rie­mann (52) hat mu­si­ka­li­sche Sei­ten. „Man soll sich ja nicht selbst lo­ben – aber ich kann rich­tig gut Schla­ger sin­gen – wer hät­te das ge­dacht“, sag­te die Schau­spie­le­rin („Fack Ju Göh­te“) der „Ber­li­ner Zei­tung“. Im Re­gie­de­büt „SMS für dich“von Ka­ro­li­ne Her­furth (31) spielt sie in ei­ner Ne­ben­rol­le ei­ne Schla­ger­sän­ge­rin. Der Re­gis­seu­rin ha­be sie ge­sagt, sie spie­le die Rol­le ger­ne, möch­te aber selbst sin­gen. Das sei der Grund, war­um sie ge­fragt wor­den sei, ha­be die Ant­wort von Her­furth ge­lau­tet. Sie ar­bei­te ger­ne mit jun­gen Kol­le­gen zu­sam­men, sag­te die in Ber­lin le­ben­de Rie­mann. „Jung­sein ist wahn­sin­nig in­ten­siv, weil al­les zum ers­ten Mal pas­siert. Sich die Freu­de, den Ge­nuss, die Neu­gier, die Emp­find­sam­keit ge­gen­über Men­schen und Si­tua­tio­nen zu be­wah­ren, das macht das Le­ben doch le­bens­wert und kom­plex“.

Sie kann rich­tig gut Schla­ger sin­gen: Schau­spie­le­rin Kat­ja Rie­mann. Fo­to: avs

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