Schla­fen Sie sonn­tags ger­ne aus?

Der Sonntag (Mittelbaden) - - Aktuell - Er/Fo­tos: Fa­b­ry

„Nein, eher nicht“, er­klärt Chris­to­phe Junk (49), Selbst­stän­di­ger aus Eschau bei Straß­burg. „Wenn man den hal­ben Tag ver­schläft, ist er zu kurz. Ich ste­he da­her un­ter der Wo­che um 7 Uhr und am Wo­che­n­en­de ge­gen 8 Uhr auf. Mei­ne Frau tickt ähn­lich wie ich. Sie ist oft so­gar noch et­was frü­her dran.“ „Ich ste­he im­mer früh auf, auch sonn­tags“, ant­wor­tet Eri­ka Strom­ber­ger (76), Rent­ne­rin aus Karls­ru­he. „Nor­ma­ler­wei­se ist das zwi­schen 6 und 7 Uhr. Das klappt oh­ne We­cker und war schon im­mer so, auch als mei­ne Söh­ne noch im Haus wa­ren. Nach dem Auf­ste­hen ma­che ich oft Mor­gen­gym­nas­tik.“ „Ich wür­de ger­ne ab und zu, aber es klappt nicht“, sagt Pe­tra Greu­lich (54), An­ge­stell­te bei ei­ner Kanz­lei aus Pfinz­tal. „Mit zu­neh­men­dem Al­ter ha­be ich mich im­mer mehr zur Früh­auf­ste­he­rin ent­wi­ckelt. Mitt­ler­wei­le ste­he ich zwi­schen 5 und 5.30 Uhr auf. Die At­mo­sphä­re ist dann ganz an­ders.“ „Es kommt dar­auf an, was an­steht“, meint Max Ne­u­mann (22), ge­bür­ti­ger Ba­den-Ba­de­ner, jetzt Stu­dent in Augs­burg. „Wenn viel zu er­le­di­gen ist, ste­he ich sonn­tags früh auf. Da­für muss ich aber auch ex­tra den We­cker stel­len, sonst wird das nichts. Mei­ne Sound­an­la­ge weckt mich mit lau­tem Kuh-Mu­hen.“ „Ja, sehr ger­ne. Aus­schla­fen ist doch toll“, er­zählt Bi­an­ca Sy­vert­sen (22), Aus­zu­bil­den­de aus Kö­nigs­bachSt­ein. „Wann ich auf­ste­he, hängt da­von ab, wie der Abend da­vor war. Meist wird es zwi­schen 10 und 11 Uhr. Den We­cker be­nut­ze ich nur un­ter der Wo­che. Da muss ich schon um 6.30 Uhr raus.“ „Auf je­den Fall“, sagt To­bi­as Heu­ber­ger (21), Aus­zu­bil­den­der aus Karls­ru­he. „Ge­gen 11 Uhr ist ei­ne gu­te Zeit zum Auf­ste­hen. Frü­her ha­be ich so­gar bis in den Nach­mit­tag hin­ein aus­ge­schla­fen. Mei­ne El­tern ste­hen grund­sätz­lich um 7 Uhr auf. Mei­ne Mut­ter hat aber Ver­ständ­nis für mich.“

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