Aus­se­hen wie un­ge­schminkt

Die Trends beim Ma­ke-up: Pro­fis set­zen auf das Spiel mit Licht und Schat­ten

Der Sonntag (Mittelbaden) - - Mode & Stil - Mag

Na­tür­lich und frisch aus­se­hen – das liegt im Trend. „Am bes­ten soll­te das Ma­ke-up so un­sicht­bar und der Teint so ge­sund wie mög­lich aus­se­hen, ganz nach dem Mot­to ,we­ni­ger ist mehr’“, fasst es die Vi­sa­gis­tin Iris Mar­tin zu­sam­men. „Der Un­do­ne-Look, den wir schon al­le vom HairS­ty­ling ken­nen, taucht nun auch bei Ma­ke-up auf “, sagt Vi­sa­gist Bo­ris En­trup, der durch die TV-Sen­dung „Ger­ma­ny’s Next Top­mo­del“be­kannt wur­de. Be­son­ders wich­tig sei , dass die Haut im­mer sehr trans­pa­rent aus­sieht. „Ak­tu­ell wirk­lich hei­ße The­ma sind Con­tou­ring und Sh­a­ping“, sagt En­trup. Da­bei wird die Ge­sichts­form mit dem Spiel von Licht und Schat­ten durch den ge­ziel­ten Ein­satz von dunk­lem und hel­lem Ma­ke-up „op­ti­miert“. Beim neu­es­ten Trend, dem „Stro­bing“, wird die­ser Ef­fekt le­dig­lich durch das Set­zen von High­lights er­ar­bei­tet. Da­für be­nö­tigt man ei­nen gu­ten High­ligh­ter, der et­was hel­ler ist als der na­tür­li­che Haut­ton – egal ob in Pu­de­ro­der Cre­me­form. Da­mit wer­den High­lights an der Wan­gen­wöl­bung, auf der Stirn, auf dem Na­sen­rü­cken, dem Lip­pen­bo­gen oder am Kinn ge­setzt, er­läu­tert Ma­ke-up-Ar­tist Ro­nald Bau­er. Pas­send zur Haut, die aus­sieht, als wä­re sie un­ge­schminkt, sind auch beim üb­ri­gen Ma­ke-up eher de­zen­te Far­ben an­ge­sagt. „Ein Som­mer­look be­deu­tet im­mer auch Leich­tig­keit. Bei zu vie­len in­ten­si­ven Far­ben wür­de das ver­lo­ren ge­hen“, sagt En­trup.

Ma­ke-up/Fo­to: M.A.C. Cos­me­tics

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