Ha­mil­ton am schnells­ten

For­mel 1: Der Ti­tel­ver­tei­di­ger star­tet in Barcelona von der Po­le Po­si­ti­on

Der Sonntag (Mittelbaden) - - Erste Seite - Jens Marx

Welt­meis­ter Le­wis Ha­mil­ton geht heu­te von der Po­le Po­si­ti­on in den Gro­ßen Preis von Spa­ni­en. Er ver­wies im Qua­li­fy­ing Ni­co Ros­berg und Da­ni­el Ric­ci­ar­do auf die Plät­ze zwei und drei.

Ni­co Ros­berg trau­er­te der ver­pass­ten Ju­bi­lä­ums-Po­le nur kurz nach. Se­bas­ti­an Vet­tel muss­te sich da­ge­gen auf ei­ne län­ge­re Su­che nach der plötz­lich ver­lo­re­nen Zeit ein­stel­len. Statt ei­ner deut­schen Po­le beim Eu­ro­pa-Auf­takt der For­mel 1 kehr­te Ti­tel­ver­tei­di­ger Le­wis Ha­mil­ton in Barcelona auf den ers­ten Start­platz zu­rück. „Na­tür­lich bin ich ent­täuscht“, mein­te Mer­ce­des-Pi­lot Ros­berg, „ich bin Zwei­ter, aber ich woll­te Ers­ter wer­den“. Der Deut­sche im Sil­ber­pfeil darf sich von Rang zwei auf dem Grid des Gro­ßen Prei­ses von Spa­ni­en trotz­dem Hoff­nun­gen auf sei­nen fünf­ten Sai­son­sieg ma­chen. Beim Deut­schen im Fer­ra­ri ste­hen nach ei­nem un­er­war­te­ten Ein­bruch der Ro­ten die Chan­cen wohl deut­lich schlech­ter. „Wir wis­sen noch nicht, woran es lag“, kon­sta­tier­te Vet­tel. Sein Rück­stand auf Ha­mil­ton be­trug

Heu­te, 14 Uhr, RTL: Gro­ßer Preis von Spa­ni­en

über 1,3 Se­kun­den – in der For­mel 1 sind dies Wel­ten. Der 31 Jah­re al­te Drei­fach-Welt­meis­ter Ha­mil­ton kehr­te nach zwei Ren­nen auf den Star­trän­gen 22 und zehn auf die Po­le zu­rück. Ha­mil­ton schnapp­te sei­nem Team­kol­le­gen Ros­berg des­sen 25. Po­le mit ei­nem Vor­sprung von 0,280 Se­kun­den weg. Da­hin­ter reih­te sich das neu for­mier­te Re­dBull-Paar Da­ni­el Ric­ci­ar­do und Max Ver­stap­pen ein. Statt die Sil­ber­pfei­le zu ja­gen, muss die Scu­de­ria nun erst­mal Red Bull fürch­ten, selbst wenn Vet­tel be­teu­er­te: „Es lag eher an uns.“Er selbst wur­de le­dig­lich Sechs­ter, für sei­ne Auf­hol­jagd bei 67 Punk­ten Rück­stand auf Ros­berg nach nur vier Ren­nen kei­ne idea­le Aus­gangs­po­si­ti­on. Der Hep­pen­hei­mer muss­te auch noch sei­nem fin­ni­schen Team­kol­le­gen Ki­mi Räik­kö­nen den Vor­rang las­sen. Grund zum Strah­len nach an­fäng­li­chen Pro­ble­men mit der Ba­lan­ce des Wa­gens hat­te Ha­mil­ton vor dem heu­ti­gen Ren­nen (14 Uhr/ Nach­dem er sich bei sei­nem ers­ten schnel­len Ver­such im Fi­na­le noch ver­bremst hat­te, be­wies der 43-ma­li­ge Grand-Prix-Gewinner Ner­ven und leg­te ei­ne ma­kel­lo­se Run­de auf dem 4,655 Ki­lo­me­ter lan­gen Kurs hin. Da kam Ros­berg nicht ran, auch wenn er zu­nächst dort wei­ter­ge­macht hat­te, wo er zu­vor auf­ge­hört hat­te. Am Frei­tag fuhr er die schnells­te Run­de in der End­ab­rech­nung der bei­den an­dert­halb­stün­di­gen Übungs­ein­hei­ten. Ges­tern ras­te Ros­berg beim nur noch 60mi­nü­ti­gen Frei­en Trai­ning er­neut auf den ers­ten Platz. Die ers­te klei­ne Atta­cke von Ha­mil­ton kon­ter­te Ros­berg dann auch in der Qua­li­fi­ka­ti­on. Zwi­schen das Mer­ce­des-Duo und den bei­den Fer­ra­ris schob sich schon im ers­ten Ab­schnitt das Red-Bull-Ge­spann. Ganz vorn aber setz­te sich auch vor dem letz­ten AbRTL). schnitt das Du­ell zwi­schen Ros­berg und Ha­mil­ton fort. Dies­mal aber mit Vor­teil Ha­mil­ton, der in den bei­den ver­gan­ge­nen Qua­li­fi­ka­tio­nen von De­fek­ten am Ener­gie­rück­ge­win­nungs­sys­tem ge­stoppt wor­den war. Da­mit gab es dies­mal aber kei­ne Pro­ble­me. Ros­berg setzt nun auf ei­nen gu­ten Start und ei­ne idea­le Stra­te­gie, um sei­nen fünf­ten Sieg im fünf­ten Sai­son­ren­nen zu fei­ern.

Ein Etap­pen­sieg für Le­wis Ha­mil­ton – das Qua­li­fy­ing beim Gro­ßen Preis von Spa­ni­en konn­te der Ti­tel­ver­tei­di­ger ges­tern knapp für sich ent­schei­den. Der Bri­te star­tet heu­te in Barcelona vor sei­nem Mer­ce­des-Team­kol­le­gen Ni­co Ros­berg von der Po­le Po­si­ti­on. Fo­to: avs

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