Le­wan­dow­ski flir­tet mit Re­al

Rum­me­nig­ge kon­tert: Kei­ne Aus­stiegs­klau­sel

Der Sonntag (Mittelbaden) - - Sport - avs

Bay­ern Mün­chens Vor­stands­chef Karl­Heinz Rum­me­nig­ge hat al­len Spe­ku­la­tio­nen um ei­nen mög­li­chen Wech­sel von Top-Tor­jä­ger Ro­bert Le­wan­dow­ski zu Re­al Ma­drid ei­ne deut­li­che Ab­sa­ge er­teilt. „Ro­bert Le­wan­dow­ski wird in der kom­men­den Sai­son bei Bay­ern München spie­len. Da muss sich kei­ner Ge­dan­ken ma­chen“, sag­te er in ei­nem In­ter­view des Fach­ma­ga­zins „Ki­cker“(Mon­tag-Aus­ga­be), das in Aus­zü­gen vor­ab on­line er­schien. Die jüngs­ten Spe­ku­la­tio­nen über ei­nen Ab­schied des 27 Jah­re al­ten Welt­klas­se-Stür­mers hat­te des­sen Be­ra­ter Ce­za­ry Kuch­ar­ski

Tor­jä­ger hat Ver­trag bis 2019 bei den Bay­ern

aus­ge­löst. Er hat­te in der neu­es­ten Aus­ga­be des Nach­rich­ten­ma­ga­zins „Der Spie­gel“be­stä­tigt, Ge­sprä­che mit Re­al Ma­drid ge­führt zu ha­ben. „Re­al Ma­drid ist vor ei­ni­gen Wo­chen auf uns zu­ge­kom­men, wir ha­ben uns al­les an­ge­hört“, sag­te Kuch­ar­ski, der ei­ner von zwei Be­ra­tern des pol­ni­schen Fuß­ball-Stars ist. „Es ist ein gro­ßer, span­nen­der Ver­ein. Wir ha­ben den FC Bay­ern dar­über in­for­miert, dass wir Ge­sprä­che mit Ma­drid ge­führt ha­ben.“Laut „Spie­gel“soll Re­al ei­nen Sechs­jah­res­ver­trag mit ei­nem Ge­halt von 25 Mil­lio­nen Eu­ro jähr­lich plus Er­folgs­prä­mi­en ge­bo­ten ha­ben. Le­wan­dow­ski war 2014 vom Li­ga­ri­va­len Bo­rus­sia Dort­mund zu den Bay­ern ge­kom­men. Er hat beim deut­schen Re­kord­meis­ter noch ei­nen Ver­trag bis 2019. Rum­me­nig­ge ver­wies dar­auf, dass es kei­ne Aus­stiegs­klau­sel gibt: „Wir wer­den Ro­bert Le­wan­dow­ski nicht ab­ge­ben, egal, wel­ches An­ge­bot auf den Tisch kommt. Es gibt kei­ne Schmerz­gren­ze bei Ro­bert.“Der Dou­ble-Ge­win­ner ver­sucht schon seit Mo­na­ten, den Kon­trakt mit dem Bun­des­li­ga-Tor­schüt­zen­kö­nig zu ver­län­gern. Nach ei­ge­ner Aus­sa­ge fühlt sich der Ka­pi­tän der pol­ni­schen Na­tio­nal­mann­schaft in München wohl. Er sag­te dem „Spie­gel“aber auch: „Dass Re­al ei­ne gro­ße An­zie­hungs­kraft auf je­den Fuß­bal­ler hat, ist klar.“Er sei jetzt seit sechs Jah­ren in Deutsch­land und ha­be hier al­les ge­won­nen. „Manch­mal muss man dar­über nach­den­ken, ob es sinn­voll ist, ei­nen neu­en Reiz aus­zu­pro­bie­ren.“Von den Spe­ku­la­tio­nen und Aus­sa­gen um die sport­li­che Zu­kunft von Bay­ern-Spie­ler Ma­rio Göt­ze will Bun­des­trai­ner Joa­chim Löw will nichts mehr wis­sen. „Das in­ter­es­siert mich nicht mehr“, sag­te der Bun­des­trai­ner zum Göt­ze-Bay­ern-Kon­flikt. Der 23 Jah­re al­te Na­tio­nal­spie­ler Göt­ze hat­te über­ra­schend be­kannt, auch in der kom­men­den Sai­son sei­nen Ver­trag in München zu er­fül­len. Meis­ter FC Bay­ern leg­te sei­nem Of­fen­siv­spie­ler da­ge­gen ei­nen Wech­sel na­he. „Ich ha­be al­les zu Ma­rio Göt­ze und Bay­ern München ge­sagt. Grund­sätz­lich in­ter­es­siert es mich nicht mehr, dass ein Spie­ler nach dem Tur­nier in den Ur­laub geht und den Ver­ein wech­selt“, be­ton­te Löw. „Das Ein­zi­ge, was mich in­ter­es­siert, ist die Leis­tung beim Spiel und dem Trai­ning.

Fo­to: avs

Bringt er Re­al Ma­drid ins Spiel, um noch bes­se­re Kar­ten für ei­ne Ver­trags­ver­län­ge­rung zu ha­ben? Po­lens Na­tio­nal­mann­schafts­ka­pi­tän Ro­bert Le­wan­dow­ski.

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