Sport­kom­men­tar

Der Sonntag (Mittelbaden) - - Sport -

Bei Jé­rô­me Boateng wir­ken die Schat­ten von Paris noch im­mer nach. Der deut­sche Fuß­ball-Na­tio­nal­spie­ler denkt mit ei­nem et­was mul­mi­gen Ge­fühl an die be­vor­ste­hen­de Eu­ro­pa­meis­ter­schaft in Frank­reich. „Auch wenn ein biss­chen Zeit ver­stri­chen ist seit No­vem­ber ver­gan­ge­nen Jah­res,“sag­te der Welt­meis­ter kürz­lich. „Ak­tu­ell kann über­all et­was pas­sie­ren, dar­über muss man sich lei­der im Kla­ren sein.“Am 13. No­vem­ber 2015 hat­te die Na­tio­nal­mann­schaft im Sta­de de Fran­ce – dem Fi­nal­sta­di­on der EM – ge­spielt, wäh­rend in Paris die Ter­ror­an­schlä­ge statt­fan­den. „Für mich war die­se Nacht im Sta­di­on ei­ner der schwie­rigs­ten Mo­men­te mei­ner Kar­rie­re, die schlimms­te Er­fah­rung mei­nes Le­bens“, sag­te der 27Jäh­ri­ge mit mu­ti­ger Of­fen­heit. So wie ihm dürf­te es an­de­ren Spie­lern nicht nur der deut­schen Mann­schaft und wohl Hun­dert­tau­sen­den von Fans ge­hen. Das in zwei Wo­chen be­gin­nen­de Eu­ro-Spek­ta­kel muss mit ei­ner „Be­dro­hungs­la­ge“le­ben. IS-Ter­ror schwebt über dem Tur­nier. Des­halb über­schlägt sich das fran­zö­si­sche In­nen­mi­nis­te­ri­um in Zah­len, die et­was be­ru­hi­gen sol­len: 60 000 Po­li­zis­ten, so­gar 70 000, nein 72 000 Gen­dar­men ste­hen be­reit. Da­zu 13 000 pri­va­te Si­cher­heits­leu­te. „Aber 100 Pro­zent Vor­be­rei­tung hei­ßen nicht null Pro­zent Ri­si­ko,“er­klär­te In­nen­mi­nis­ter

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