CD-Check

Der Sonntag (Mittelbaden) - - Tipps & Themen - Max

Ni­co­las Go­din und Je­an Be­noit Dunckel sind Träu­mer. Sie müs­sen es sein, denn könn­ten sie sonst sol­che Mu­sik machen?“So schreibt das On­line-Ma­ga­zin laut.de über das fran­zö­si­sche Elek­tro-Duo Air. Wie rich­tig die­se Ver­mu­tung ist, zeigt nun die ers­te Antho­lo­gie, die Air nach 20 Jah­ren mu­si­ka­li­scher In­no­va­ti­on ver­öf­fent­licht. „Twen­tye­ars“er­scheint als Dop­pel-LP, Dop­pel-CD und in di­gi­ta­len For­ma­ten und prä­sen­tiert die Hö­he­punk­te aus der Band­ge­schich­te, dar­un­ter Se­xy Boy, Play­ground Lo­ve, Cher­ry Blos­s­om Girl und Le soleil est près de moi. Da­zu kom­men wei­te­re Stu­dio­tracks aus den Al­ben Pre­miers sym­ptô­mes (1997), Moon Sa­fa­ri (1998), The Vir­gin Sui­ci­des (2000), 10 000 Hz Le­gend (2001), Tal­kie Wal­kie (2004) und Le voya­ge dans la Lu­ne (2012). Auf CD und in den di­gi­ta­len For­ma­ten gibt es ei­ne zwei­te Disc/Sek­ti­on mit 14 ra­ren und un­ver­öf­fent­lich­ten Tracks, et­wa Cri­ckets und The Way You Look To­night aus den Po­cket Sym­pho­ny- und 10 000 HzLe­gend-Ses­si­ons. Zwei bis­her un­ver­öf­fent­lich­te Tracks krö­nen die Kol­lek­ti­on. Zum Ab­schluss zi­tie­ren wir aus­nahms­wei­se noch ein­mal laut.de: „Oh­ne sich auf­zu­drän­gen, ero­bern die elek­tro­nisch-me­lan­cho­li­schen Klän­ge von Air aus dem Stand die Bars, Schlaf­zim­mer und Au­to­an­la­gen ganz Eu­ro­pas.“Bes­ser kann man es ein­fach nicht aus­drü­cken.

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