Schö­ne Haut

Kon­se­quen­ter Son­nen­schutz beugt Pig­ment­fle­cken vor

Der Sonntag (Mittelbaden) - - Mode & Stil - Mag

Die bes­te Me­tho­de, um Pig­ment­fle­cken vor­zu­beu­gen, ist kon­se­quen­ter Son­nen­schutz. Dar­auf weist der Be­rufs­ver­band der Deut­schen Der­ma­to­lo­gen (BVDD) hin. Bleich­cremes soll­te man mit Vor­sicht ein­set­zen, denn sie ent­hal­ten zum Teil kri­ti­sche In­halts­stof­fe. Der­ma­to­lo­gen set­zen bei Pig­ment­fle­cken zum Bei­spiel auf ei­ne so­ge­nann­te Triple-Be­hand­lung, bei der Hy­dro­chi­non, Tre­ti­no­in und ein Ste­ro­id auf die Haut­stel­le auf­ge­tra­gen wird. Bei sen­si­bler Haut kön­ne das aber zu Ir­ri­ta­tio­nen füh­ren. Mil­der, aber we­ni­ger wirk­sam sei der Ein­satz von Azel­ain­säu­re. Die spe­zi­el­len Cre­mes ge­gen Pig­ment­fle­cken sol­len auf die me­la­nin­pro­du­zie­ren­den En­zy­me ein­wir­ken, um die dunk­le Tö­nung und Hy­per­pig­men­tie­rung zu ver­min­dern, er­klärt Ele­na Hel­fen­bein für den VKE-Kos­me­tik­ver­band. Denn die Bräu­nung der Haut ent­steht durch den Farb­stoff Me­la­nin. Er wird laut BVDD un­ter Ein­fluss von UV-Strah­lung ge­bil­det. La­gert es sich an ei­ner Stel­le ver­mehrt ab, wird das als Pig­ment­fleck sicht­bar. War­um es bei manchen Men­schen zu ei­ner sol­chen fle­cki­gen Hy­per­pig­men­tie­rung kommt, ist zum Teil ge­ne­tisch be­dingt. Auch hor­mo­nel­le Ein­flüs­se kön­nen zu den Fle­cken füh­ren. Ei­ni­ge Me­di­ka­men­te er­hö­hen die Licht­emp­find­lich­keit und be­güns­ti­gen so Pig­ment­fle­cken, er­klärt der BVDD. Nicht zu­letzt wird die Pig­ment­bil­dung mit zu­neh­men­dem Al­ter un­gleich­mä­ßi­ger.

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