LINA: Er­folg als Schau­spie­le­rin und Sän­ge­rin

Die 18-jäh­ri­ge LINA ist so­wohl als Schau­spie­le­rin als auch als Sän­ge­rin er­folg­reich

Der Sonntag (Mittelbaden) - - Erste Seite -

Jung, laut und leicht: So klingt die 18-jäh­ri­ge LINA auf ih­rer ers­ten CD „Of­fi­ci­al“. Schon 2013 be­gann ih­re mu­si­ka­li­sche Kar­rie­re. Das da­mals 15-jäh­ri­ge Mäd­chen aus Seel­ze bei Han­no­ver, ge­wann den KI­KA-Kom­po­nis­ten-Wett­be­werb „Dein Song“. Kurz dar­auf wird sie von Star­re­gis­seur Det­lev Buck für die Haupt­rol­le in „Bi­bi & Ti­na“ge­cas­tet. Da­durch wur­de LINA ganz schnell zur Bi­bi. „Die An­fra­ge von Det­lev kam to­tal über­ra­schend. Das war wirk­lich ver­rückt. Ich soll­te Bi­bi spie­len? Die Bi­bi, die ich schon als Kind im­mer ge­hört und be­wun­dert ha­be? Nice, aber ich war zu­erst doch echt ge­schockt.“Was seit­dem pas­siert ist, kann LINA selbst kaum glau­ben: Mehr als zwei Mil­lio­nen Men­schen sa­hen den ers­ten und zwei­ten Teil von „Bi­bi & Ti­na“im Ki­no. Die Sound­tracks – von LINA ge­sun­gen – er­reich­ten Gold­sta­tus. Der drit­te Teil über die Aben­teu­er der bei­den Mäd­chen läuft seit Ja­nu­ar 2016 im Ki­no und er­ober­te um­ge­hend Platz eins der Ki­no­charts. Mit mehr als 450 000 Be­su­chern in der ers­ten Woche war es der er­folg­reichs­te Ki­no­start ei­nes deut­schen Fa­mi­li­en­films seit 2009. Jetzt be­ginnt für LINA ein neu­er Le­bens­ab­schnitt. Ganz selbst­si­cher und leicht tauscht LINA Ki­n­o­lein­wand ge­gen Kon­zert­hal­le. „Wei­te­re Ausf lü­ge in die Film­welt kom­men be­stimmt, aber Mu­sik be­glei­tet mich schon mein gan­zes Le­ben. Jetzt möch­te ich sie auch für an­de­re hör­bar ma­chen und mich als LINA zei­gen.“Mit ih­rem De­but­Al­bum „Of­fi­ci­al“ver­tont LINA ihr Le­ben. Song­wri­ting 2.0 nennt man das: per Sprach­nach­richt wur­de kom­po­niert und in Text­nach­rich­ten ge­schrie­ben. „LINA schreibt stän­dig, ei­gent­lich ist sie ei­ne What’s App Song­wri­te­rin“, sagt Pro­du­zent Pe­ter Hoff­mann (Tokio Ho­tel, Fal­co, An­nett Loui­san). „Sie ver­sorgt mich und un­ser Team per Smart­pho­ne-App stän­dig mit neu­en Son­gI­de­en, kur­zen prä­gnan­ten Ly­rics, ge­sun­ge­nen oder ge­spro­che­nen Sprach­nach­rich­ten und klei­nen Sel­fie-Vi­de­os.“LINA lacht: „Für mich ist das ir­gend­wie nor­mal, so kom­mu­ni­zie­re ich ja auch mit mei­nen Freun­din­nen. Ich sin­ge das, was mir Spaß macht, was mich be­wegt und wor­über ich mir mei­nen Kopf zer­bre­che. Und das ist oft ziem­lich viel – es dreht sich um Lie­be, um die­ses Ge­fühl, das je­der kennt, um Spaß und ja, auch ich bin manch­mal ein­fach ein Idi­ot.“

Die meis­ten Fo­tos, die es von LINA gibt, sind Sel­fies. Auch das Co­ver ih­rer CD (im Text ein­ge­blockt) hat sie mit dem Smart­pho­ne selbst auf­ge­nom­men.

Fo­tos: LINA

Im Film „Bi­bi & Ti­na“von Det­lev Buck spiel­te LINA die Rol­le der Bi­bi.

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