Sonn­tags-Cock­tail

Der Sonntag (Mittelbaden) - - Wetter -

Jo­chen Bus­se

fühlt sich mit 75 Jah­ren zu alt für ei­ne Rol­le als Ero­ti­ker. „Das geht nur bis Mit­te 50. Mit 75 glaubt ei­nem kei­ner mehr, dass man bei jun­gen Mäd­chen an­kommt“, sag­te der Schau­spie­ler der „Berliner Mor­gen­post“. Vor Jahr­zehn­ten hat­te er in Sex­fil­men mit­ge­spielt – die­se sei­en aber prü­der ge­we­sen als heu­ti­ge „Tat­ort“-Kri­mis. Er ha­be die so­ge­nann­te al­te Schu­le am Leib: „Ich sa­ge zu frem­den Da­men ,gnä­di­ge Frau’ und küs­se Hän­de von ver­hei­ra­te­ten Frau­en. Und das kon­se­quent.“

Bru­ce Springs­teen

hat mit ei­ner über drei­stün­di­gen Show am Frei­tag­abend rund 57 000 Fans im Münch­ner Olym­pia­sta­di­on be­geis­tert. Mehr als 30 Ti­tel spiel­ten der 66Jäh­ri­ge und sei­ne „E Street Band“, dar­un­ter vie­le Klas­si­ker wie „Born In The USA“, „I’m On Fi­re“und ei­ni­ge Ti­tel sei­nes 1980 er­schie­nen Al­bums „The Ri­ver“, das der ak­tu­el­len Tour auch den Na­men ge­ge­ben hat. Das zwei­te und letz­te Deutsch­land-Kon­zert auf Springs­teens ak­tu­el­ler Tour­nee ist am Sonn­tag­abend in Ber­lin.

„Di­di“,

Si­cher­heits­mann der Pa­ri­ser Kon­zert­hal­le Bat­a­clan, ist zum Dank für sei­nen mu­ti­gen Ein­satz wäh­rend der is­la­mis­ti­schen An­schlä­ge von Pa­ris ein­ge­bür­gert und mit ei­ner Me­dail­le aus­ge­zeich­net wor­den. Bei ei­ner Ze­re­mo­nie wur­de der 35-jäh­ri­ge Al­ge­ri­er im fran­zö­si­schen In­nen­mi­nis­te­ri­um ge­wür­digt. Er war wäh­rend des An­schlags am 13. No­vem­ber mehr­fach in den Mu­sik­club zu­rück­ge­kehrt, um Zu­schau­ern ins Freie zu hel­fen. „Ich ha­be ei­nen küh­len Kopf be­wahrt, aber ich war auch ein biss­chen leicht­sin­nig“, sag­te Di­di nun. Bei dem An­schlag wäh­rend ei­nes Kon­zerts der US-Band Eagles of De­ath Me­tal hat­ten drei ra­di­kal­is­la­mi­sche Selbst­mord­at­ten­tä­ter 90 Men­schen ge­tö­tet. Spä­ter for­der­ten mehr als 100 000 Men­schen in ei­ner Pe­ti­ti­on, Di­di ein­zu­bür­gern. Die­ser will nicht, dass sei­ne Iden­ti­tät be­kannt wird.

Chris­to

lock­te Tau­sen­de an: Das neu­es­te Werk des Ver­pa­ckungs­künst­lers Chris­to hat gleich am ers­ten Tag meh­re­re tau­send Neu­gie­ri­ge an­ge­lockt: Schon früh um acht Uhr be­schrit­ten ges­tern die ers­ten Gäs­te die drei Ki­lo­me­ter lan­gen oran­ge­far­be­nen Pon­tons, die un­ter Chris­tos An­lei­tung auf dem IseoSee in Ita­li­en ver­legt wur­den. Die „Floa­ting Pe­ars“er­lau­ben es den Be­su­chern, von Sul- za­no aus zu den In­seln Mon­te Iso­la und San Pao­lo zu schrei­ten – und da­bei gleich­sam über das Was­ser zu wan­deln.

Die neu­en „Ghost­bus­ters“-Stars

hat die Kri­tik von Fans an der Rol­len­be­set­zung mit Frau­en über­rascht. „Wenn mich Leu­te über das Ge­schlechts­the­ma be­frag­ten, sag­te ich ih­nen: Das ist kein Män­ner­ding, es ist kein Frau­en­ding. Es ist ein Ghost­bus­ters-Ding“, sag­te Schau­spie­le­rin Les­lie Jo­nes (48) dem US-Ma­ga­zin „En­ter­tain­ment Wee­kly“. Auch Kol­le­gin Me­lis­sa McCar­thy (45) kann die Kom­men­ta­re und An­fein­dun­gen nicht nach­voll­zie­hen. „Ich dach­te nur: Ernst­haft? Ist das im­mer noch ein Thema? Es ist ein Film. Ich hat­te an so et­was nie ge­dacht.“Die Fort­set­zung der bei­den le­gen­dä­ren Sci­ence-Fic­tion-Ko­mö­di­en aus den 1980er-Jah­ren kommt An­fang Au­gust in die deut­schen Ki­nos. Dies­mal wer­den die Geis­ter­jä­ger von Frau­en dar­ge­stellt. Aber auch die frü­he­ren Haupt­dar­stel­ler Bill Mur­ray (65) und Dan Ay­kroyd (63) sind wie­der zu se­hen.

Fo­to: avs

Les­lie Jo­nes und Me­lis­sa McCar­thy sind zwei der neu­en „Ghost­bus­ters“.

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