Tipps und Tricks

Der Sonntag (Mittelbaden) - - MODE & STIL - Mag

Sie steht nicht je­dem gut – die schul­ter­freie Blu­se. Am bes­ten sieht sie bei gera­den, schö­nen Schul­tern aus. „Kor­pu­len­te oder fül­li­ge Frau­en soll­ten sich von die­sem Trend in der Re­gel dis­tan­zie­ren“, rät Son­ja Grau, Per­so­nalShop­pe­rin aus Ulm. Glei­ches gilt, wenn man ein sehr brei­tes Kreuz hat. Auf kei­nen Fall darf die Blu­se an den Ober­ar­men oder am Rü­cken ein­schnei­den. Man darf das frei­zü­gi­ge Stück zwar auch im Bü­ro tra­gen, doch da­bei muss es stil­voll zu­ge­hen. We­ni­ger Haut zeigt die Trä­ge­rin, wenn sie ein Top mit brei­ten Trä­gern zur schul­ter­frei­en Blu­se kom­bi­niert. Das braucht et­was Fin­ger­spit­zen­ge­fühl: Far­be, Ma­te­ri­al und Aus­schnitt­form müs­sen sich per­fekt er­gän­zen. Wer es ele­gan­ter mag, trägt die Blu­se zum Blei­stift­rock oder kom­bi­niert sie mit ei­ner schi­cken Stoff­ho­se. Sport­li­cher wirkt sie zur Je­ans oder mit ei­nem som­mer­li­chen Rock.

Glitz­er­garn ver­wen­den die De­si­gner ak­tu­ell ger­ne für Klei­dung – und zwar nicht nur für sol­che, die man am Abend trägt. Die­se Hin­gu­cker soll­te man je­doch de­zent kom­bi­nie­ren. Stil­Be­ra­te­rin An­na Bin­ge­mer-Lehr aus Köln rät, sich auf ei­ne Far­be als Grund­la­ge zum Glit­zer zu kon­zen­trie­ren. Weiß, schwarz und rot et­wa se­hen edel aus, so die Ex­per­tin. Auch de­zen­te Mus­ter ge­hen als Kom­bi­na­ti­on. „Auf­fäl­li­ges mei­den Sie lie­ber, sonst kon­kur­rie­ren die Tei­le ge­gen­sei­tig zu sehr.“

Ein­fach nur ei­ne Jog­ging­ho­se zu tra­gen, ist nichts für Yo­ga-Prak­ti­zie­ren­de. Denn an ih­re Sport­klei­dung stel­len sie meist ganz be­son­de­re An­for­de­run­gen: Beim Deh­nen, Bie­gen und Stre­cken darf schließ­lich nichts rei­ßen, nichts drü­cken und auch nichts her­um­bau­meln. Und chic aus­se­hen sol­len die Tei­le dann auch noch. Im­mer mehr De­si­gner wid­men sich da­her die­ser spe­zi­el­len Sport­mo­de. „Wich­tig ist, dass die Klei­dung ih­re Funk­ti­on er­füllt“, sagt An­dré Meyn, Mit­glied im Ver­band deut­scher Mo­de- und Tex­til­de­si­gner. „Was zählt, ist, dass ich mich in der Be­we­gung frei füh­le.“Die­ser prak­ti­sche Aspekt spielt auch für An­ge­li­ka Beß­ler, Vor­stands­vor­sit­zen­de des Be­rufs­ver­ban­des der Yo­gal­eh­ren­den in Deutsch­land, die größ­te Rol­le. Ge­ra­de bei kraft­vol­len Stil­rich­tun­gen wie Asht­an­ga, Vi­nya­sa, Po­wer oder Flow Yo­ga be­wegt man sich viel. „Wenn ich zum Bei­spiel auf dem Rü­cken lie­ge und die Bei­ne nach oben stre­cke, ist es gut, wenn mei­ne Ho­se am Fuß­ge­lenk ein Bünd­chen hat, da­mit sie mir nicht her­un­ter­rutscht.“Ober­tei­le mit Ka­pu­zen hält An­ge­li­ka Beß­ler für un­ge­eig­net. „Wenn ich mich kopf­über beu­ge,

Lie­ber kei­ne Ober­tei­le mit Ka­pu­ze

Mit ei­ner Kom­bi­na­ti­on von Sports­bra und Ha­rems­ho­se in den Far­ben Schwarz und Ro­sé liegt man bei der Yo­ga-Mo­de der­zeit mo­disch rich­tig. Fo­to: OGNX

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