Rei­se­mo­sa­ik

Der Sonntag (Mittelbaden) - - REISE & URLAUB - Mag

Das Jahr 2016 stand für die Ga­la­pa­gos-In­seln bis­her un­ter kei­nem gu­ten Stern: Im Fe­bru­ar war Zi­kaAlarm, im April das Erd­be­ben an der ecua­do­ria­ni­schen Küs­te. Von bei­dem ist auf Ga­la­pa­gos rein gar nichts an­ge­kom­men und den­noch sind die Aus­wir­kun­gen spür­bar. Weil die Ein­nah­men aus dem Tou­ris­mus für die Ga­la­pa­gos-In­seln aber über­le­bens­wich­tig sind, gibt es jetzt sehr at­trak­ti­ve An­ge­bo­te für Kurz­ent­schlos­se­ne. Im Preis von 2 950 Euro ist der in­ter­na­tio­na­le Flug be­reits in­be­grif­fen. Frü­hes­ter Rei­se­an­tritt ist der 1. Ju­li, letz­ter Abrei­se­ter­min ist der 15. Sep­tem­ber. Im Mit­tel­punkt der Rei­se steht die Ga­la­pa­gos­In­sel Isa­be­la mit dem klei­nen Ört­chen Pu­er­to Vil­la­mil, der bei Ken­nern als Pa­ra­dies auf Er­den gilt. Am fünf Ki­lo­me­ter lan­gen Sand­strand, ge­säumt von Ko­kos­nuss-Palmen und klei­nen char­man­ten Ho­tels, aa­len sich Meer­ech­sen, Pin­gui­ne, See­lö­wen, Blau­fußtöl­pel und Pe­li­ka­ne in der Son­ne, im Was­ser und im Schat­ten auf Park­bän­ken. Wei­te­re Sta­tio­nen der Rei­se sind Qui­to und die Ga­la­pa­gos-In­seln San Cris­tó­bal und San­ta Cruz. Das An­ge­bot kann ab so­fort über Ga­la­pa­gos Pro ge­bucht wer­den, oder in den aus­ge­wie­se­nen Ga­la­pa­gos Pro­fi-Rei­se­bü­ros von Best-Rei­sen.

Mit dem neu­en Fluss­kreuz­fahrt­schiff „El­be Prin­ces­se“bringt die fran­zö­si­sche Ree­de­rei Croi­siEu­ro­pe erst­mals ein Schau­fel­rad-Ka­bi­nen­schiff auf die El­be. Die his­to­ri­sche An­triebs­form er­mög­licht ei­nen ge­rin­gen Tief­gang und macht die El­be da­mit auch bei nied­ri­gem Was­ser­stand be­fahr­bar. Das neue Fluss­kreuz­fahrt­schiff ist 95 Me­ter lang und 10,5 Me­ter breit. 80 Pas­sa­gie­re ha­ben auf der El­be Prin­ces­se Platz. Die 40 ge­räu­mi­gen Ka­bi­nen ver­fü­gen über Kli­ma­an­la­gen, Hei­zung, ei­nen Flatscreen, Ra­dio, Sa­fe und Mi­ni­bar. Das Pan­ora­ma kön­nen die Gäs­te vom gro­ßen Son­nen­deck aus ge­nie­ßen. Die El­be Prin­ces­se wird von zwei Heck-Schau­fel­rä­dern an­ge­trie­ben, so dass auch die Durch- fahrt durch be­son­ders schma­le Schleu­sen er­fol­gen kann. Bis En­de Ok­to­ber nimmt sie Kurs auf Prag. Die Fluss­kreuz­fahr­ten auf der El­be Prin­ces­se sind ab 1 898 Euro zu bu­chen:

Bei den Mahl­zei­ten soll­ten ge­ra­de äl­te­re Ur­lau­ber sich an be­stimm­te Re­geln hal­ten: Am bes­ten isst man ge­ra­de in Rei­se­län­dern mit tro­pi­schem oder sub­tro­pi­schem Kli­ma nur, was ge­kocht wur­de oder was man selbst schält, rät die Deut­sche Se­nio­ren­li­ga. Statt zu Trau­ben vom Markt grei­fen Rei­sen­de al­so bes­ser zur Ba­na­ne und es­sen Fisch, Fleisch und Ge­mü­se nur ge­gart. Trotz al­ler Vor­freu­de kann ei­nem ei­ne Rei­se schon mal auf den Ma­gen schla­gen. Um dem vor­zu­beu­gen, soll­ten Se­nio­ren den Ur­laub auch gut vor­be­rei­ten und zum Bei­spiel für die An­rei­se aus­rei­chend Zeit ein­pla­nen. So ver­mei­den sie Stress, der den Ma­gen rei­zen könn­te, rät die Se­nio­ren­li­ga. Au­ßer­dem achten sie bes­ser dar­auf, re­gel­mä­ßig zu es­sen. Sie soll­ten al­so nicht den Feh­ler ma­chen, tags­über nur we­nig zu sich zu neh­men und sich abends et­wa im Re­stau­rant oder am Ho­telbuf­fet den Ma­gen voll­zu­schla­gen. Denn meh­re­re klei­ne und leich­te Mahl­zei­ten sind be­kömm­li­cher als we­ni­ge gro­ße.

Sport im Ur­laub muss nicht den gan­zen Zeit­plan durch­ein­an­der­wer­fen: Am bes­ten ma­chen Tou­ris­ten aus ei­nem ein­fa­chen Spa­zier­gang ei­ne klei­ne Trai­nings­ein­heit, rät Prof. In­go Fro­bö­se von der Deut­schen Sport­hoch­schu­le in Köln. Durch den Sand wird be­reits beim ein­fa­chen Spa­zie­ren­ge­hen die Fort­be­we­gung er­schwert, und die Bein­mus­ku­la­tur muss ver­mehrt ar­bei­ten. „Mit ein paar schnel­len Schrit­ten zwi­schen­durch lässt sich die­ser Ef­fekt noch stei­gern. Da­für wählt man ein et­wa 50 Me­ter ent­fern­tes Ziel und läuft bis dort in ei­nem schnel­len Schritt. Da­nach wird das Tem­po wie­der für ei­ni­ge Me­ter ver­lang­samt. Das Gan­ze ist mehr­mals zu wie­der­ho­len“, er­klärt Fro­bö­se. Ins­be­son­de­re die Wa­den­mus­ku­la­tur wird so be­an­sprucht.

Im Sü­den Ita­li­ens wird 2018 ei­ne neue Fe­ri­en­an­la­ge des Club­an­bie­ters Al­dia­na er­öff­nen. Der Club liegt di­rekt am Sand­strand und hat 300 Zim­mer, teil­te Al­dia­na mit. Es ist der ers­te Club des An­bie­ters in Ita­li­en. Der­zeit be­treibt Al­dia­na zehn Clubs in Eu­ro­pa. Ei­ne wei­te­re neue An­la­ge soll eben­falls 2018 in Deutsch­land ne­ben dem Al­pin­cen­ter Wit­ten­burg-Ham­burg öff­nen.

Bei ei­nem aus­ge­fal­le­nen Trieb­werk müs­sen sich Pas­sa­gie­re kei­ne Sor­gen ma­chen. „Der Aus­fall ei­nes Trieb­werks ist mehr oder we­ni­ger harm­los“, er­klärt Prof. Andre­as Stroh­may­er vom In­sti­tut für Flug­zeug­bau der Uni­ver­si­tät Stutt­gart. Ein Flug­zeug ist dar­auf aus­ge­legt und der Pi­lot auf ei­nen sol­chen Vor­fall vor­be­rei­tet. Grund­sätz­lich sind gro­ße Ma­schi­nen mit min­des­tens zwei Mo­to­ren un­ter­wegs. Fällt ein Trieb­werk in der Luft aus, las­se sich das Flug­zeug wei­ter­hin flie­gen und auch si­cher lan­den, sagt der Ex­per­te. „Bei der Lan­dung spielt das Trieb­werk kaum ei­ne Rol­le, weil es kei­nen Schub mehr gibt.“Das ist an­ders, wenn der Flie­ger noch ein­mal durch­star­ten muss. Doch auch dann ist der Aus­fall ei­nes Mo­tors meist kein Pro­blem: Sei­ten­leit­wer­ke glei­chen den asym­me­tri­schen Schub aus. „So kann man ge­ra­de­aus wei­ter­flie­gen“, er­klärt Stroh­may­er. Auch ein Start mit nur ei­nem Trieb­werk ist in der Re­gel pro­blem­los mög­lich.

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