Sonn­tags-Cock­tail

Der Sonntag (Mittelbaden) - - REISE & URLAUB - Avs

(„Sa­tel­li­te“) wür­de nach ei­ge­nen An­ga­ben ger­ne ein In­stru­ment ler­nen, sie kommt aber nicht da­zu. „Ich wür­de to­tal ger­ne“, sag­te die Sän­ge­rin und ESC-Ge­win­ne­rin von 2010 der Ta­ges­zei­tung „Die Rhein­pfalz“, aber da­für sei sie zu viel un­ter­wegs. „Es wä­re schwie­rig, re­gel­mä­ßig zu üben. Und um mir das sel­ber bei­zu­brin­gen, da­für bin ich zu in­kon­se­quent und zu faul.“Die 25-Jäh­ri­ge ou­te­te sich zu­dem als Ki­noFan. „Ich lie­be Ki­no und Fil­me“, sag­te sie. Im Mo­ment sei sie aber „eher der Se­ri­en­typ. Da­für muss man nur ’ne hal­be St­un­de Zeit in­ves­tie­ren an­statt sich zwei­ein­halb St­un­den vor die Glot­ze oder vor die Lein­wand zu hau­en“. Dass sie 2011 ein zwei­tes Mal beim ESC an­trat, be­reut sie nach ei­ge­nen An­ga­ben nicht. Sie wis­se aber nicht, wie sie re­agie­ren wür­de, wenn man sie heu­te fra­gen wür­de, sag­te sie.

bis­lang letz­ter Mil­lio­nen­ge­win­ner der RTL-Show „Wer wird Mil­lio­när?“, wür­de nur un­ter ei­ner Be­din­gung auch an der Show „Ich bin ein Star, holt mich hier raus“teil­neh­men. „Al­so mit Gün­ther Jauch zu­sam­men wür­de ich ins Dschun­gel­camp ge­hen“, sag­te Wind­scheid der „Neu­en Os­na­brü­cker Zei­tung“. Die Chan­cen da­für, dass sich der Mo­de­ra­tor da­zu ent­schlös­se, hält der 27-Jäh­ri­ge aber für ge­ring. „Da Herr Jauch wohl eher noch den Mu­si­kan­ten­stadl mo­de­rie­ren wür­de, als in den Dschun­gel zu ge­hen, bin ich da­mit wohl auf der si­che­ren Sei­te“, mein­te Wind­scheid. Im De­zem­ber hat Wind­scheid in Jauchs Quiz­show ei­ne Mil­li­on Euro ge­won­nen. Mit dem Geld kauf­te sich der BWL-Dok­to­rand ein Schiff, das er seit Mai mit ei­nem Freund als Par­ty- und Event­boot auf dem Dort­mund-Ems-Ka­nal be­treibt. Die Bu­chun­gen für das 1910 ge­bau­te Schiff rei­chen der Zei­tung zu­fol­ge schon bis ins Jahr 2020. Trotz des Geld­se­gens ist Wind­scheid nach ei­ge­ner Aus­sa­ge auf dem Bo­den ge­blie­ben. „Na­tür­lich bin ich in der glück­li­chen Si­tua­ti­on, Tä­tig­kei­ten nach­zu­ge­hen, die mir gro­ße Freu­de be­rei­ten. Das ist Lu­xus. Aber das Geld hat mich nicht ver­än­dert“, sag­te er.

(36, „Stadt­rand­lich­ter“) hat ei­ne Rei­se nach Äthio­pi­en zum Nach­den­ken ge­bracht. „Man hin­ter­fragt sei­ne Kom­fort­zo­ne“, sag­te er der „Thü­rin­ger All­ge­mei­nen“über sei­ne Er­fah­run­gen in ei­nem der ärms­ten Län­der der Welt. Man ma­che sich vie­les be­wuss­ter, zum Bei­spiel die Wich­tig- keit von Trink­was­ser für die Le­bens­qua­li­tät. „In Äthio­pi­en ha­ben vie­le Leu­te gar kei­nen Zu­gang zu Trink­was­ser. Und wir spü­len es täg­lich die Toi­let­te run­ter.“Clue­so war auf Ein­la­dung der Ham­bur­ger Or­ga­ni­sa­ti­on „Vi­va con Agua“nach Äthio­pi­en ge­reist, die sich für ei­ne bes­se­re Trink­was­ser­ver­sor­gung in Ent­wick­lungs­län­dern ein­setzt.

(36) glaubt an die Le­bens­freu­de und Wi­der­stands­kraft der Fran­zo­sen. Übe­r­all wo sie hin­ge­kom­men sei, hät­ten die Leu­te sie nach den An­schlä­gen in Pa­ris ge­fragt, ob die Leich­tig­keit nun ver­lo­ren sei, sag­te die Fran­zö­sin der „Leip­zi­ger Volks­zei­tung“. „Und ich sag­te: Im Ge­gen­teil, übe­r­all geht es vor­an“, mein­te Zaz. Die Ter­ro­ris­ten wür­den auf kei­nen Fall ge­win­nen. „Ich se­he nur noch Men­schen, die sich nicht un­ter­krie­gen las­sen, die wei­ter­ma­chen – für die Frei­heit.“Die Pop- und Chan­son­sän­ge­rin, die 2010 mit dem Hit „Je veux“be­kannt ge­wor­den war, kommt für ih­re Tour­nee im Som­mer auch nach Deutsch­land.

Die fran­zö­si­sche Sän­ge­rin Zaz will At­ten­tä­tern kei­ne Chan­ce ge­ben. Fo­to: avs

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