Jetzt ist Ge­duld ge­fragt

TuS Gref­fern peilt erst mit­tel­fris­tig bes­se­re Zei­ten an

Der Sonntag (Mittelbaden) - - SPORT - Micha­el Höl­le

Ge­duld ist beim TuS Gref­fern der­zeit die wich­tigs­te Tu­gend. Als Ta­bel­len­letz­ter in der Staf­fel fünf der Kreis­klas­se B be­en­de­te das Team aus Rhein­müns­ter die ab­ge­lau­fe­ne Sai­son. „Viel bes­ser wird auch die kom­men­de Run­de nicht“, macht Sport­vor­stand Hei­ko Gart­ner we­nig Hoff­nung auf ei­nen Auf­schwung. „Aber wir bau­en auch nicht am TuS Gref­fern für die nächs­te Spiel­zeit, son­dern an dem für die Jah­re 2018 bis 2020“, fügt er hin­zu. Dann wech­seln zahl­rei­che Ta­len­te aus dem ei­ge­nen Nach­wuchs zu den Se­nio­ren. „Die wol­len wir al­le hal­ten. Das ist un­se­re Zu­kunft“, be­tont der Fuß­ball­chef. Und dann sol­len gleich zwei Zie­le in Er­fül­lung ge­hen: „Ein Team zu bil­den mit selbst aus­ge­bil­de­ten Spie­lern und mit de­nen dann wie­der sport­lich bes­se­re Zei­ten er­le­ben.“Die ak­tu­el­le Durst­stre­cke kommt we­nig über­ra­schend. Sie ist ei­gent­lich ein­ge­plant. Und es ist ja nicht so, dass es über­haupt nicht läuft. Denn der Sport­vor­stand üb­te die­ses Amt in der zu­rück­lie­gen­den Spiel­zeit noch in Per­so­nal­uni­on aus. Der bis­he­ri­ge Ka­pi­tän Phil­ipp Nold über­nimmt künf­tig als Spie­ler­trai­ner zu­sätz­lich die Ver­ant­wor­tung für den Übungs­be­trieb. „Er kennt den Ver­ein, er kennt die Spie­ler – das passt“, ist der Vor­gän­ger über­zeugt. Mit ihm soll es sport­lich wie­der mehr zu ju­beln ge­ben, zu­min­dest mit­tel­fris­tig. Und an Ge­duld man­gelt es schließ­lich nicht beim TuS Gref­fern.

Der Nach­fol­ger: Ka­pi­tän Phil­ipp Nold wird in der kom­men­den Sai­son Spie­ler­trai­ner beim TuS Gref­fern und löst da­mit Hei­ko Gart­ner ab, der das Team bis­her be­treut hat. Fo­to: Steue­rer

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