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Der Sonntag (Mittelbaden) - - TIPPS & THEMEN - max Le­ra Lynn, Re­sis­tor, La­bel/Ver­trieb: Re­sis­torCa­ro­li­ne

Le­ra Lynn nimmt auf ih­rem neu­en Al­bum „Re­sis­tor“gleich meh­re­re Rol­len ein: Sin­ger-Song­wri­ter, Co-Pro­du­zen­tin und Mul­ti-In­stru­men­ta­lis­tin. Vor al­lem aber trägt ih­re Stim­me zum neu­en Werk der in Geor­gia auf­ge­wach­sen Künst­le­rin bei, die ge­konnt Ame­ri­ca­na Roots mit Rock und Pop-Noir-Ein­flüs­sen mischt. Mög­li­cher­wei­se ist Le­ra Lynn ei­ni­gen aus der US-Se­rie „True De­tec­tive“be­kannt, in der sie in meh­re­ren Fol­gen in ei­ner Bar auf­tritt und so­mit ei­nen Teil des Sound­tracks bei­steu­er­te. Vor ih­rem TVAuf­tritt hat­te sie be­reits zwei Al­ben und ei­ne EP ver­öf­fent­licht: 2011 „Ha­ve You Met Le­ra Lynn“, 2013 die EP „Ly­ing In The Sun“und 2014 ihr zwei­tes Al­bum “The Ave­nues”, das auf Platz 33 der „40 Best Coun­try Al­bums of 2014“ge­wählt wur­de. Mit “Re­sis­tor” schlägt die 1984 in Hous­ton/Te­xas ge­bo­re­ne Künst­le­rin nun ei­ne dunk­le­re und pro­vo­kan­te­re Rich­tung in ih­rem Song­wri­ting ein. Ba­ri­ton-Gi­tar­ren, Key­boards und ge­dop­pel­te Har­mo­ni­en schaf­fen ei­ne be­son­de­re At­mo­sphä­re. Zu­sam­men mit ih­rem Pro­du­zen­ten Jos­hua Gran­ge spiel­te sie al­le In­stru­men­te selbst ein. Das Al­bum be­sticht durch ei­ne lang­sam bren­nen­de In­ten­si­tät, die bis­wei­len fast ein we­nig ge­spens­tisch klingt. Es ist gru­se­lig und sehr schön.

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