Was ist Ihr wich­tigs­tes Fort­be­we­gungs­mit­tel?

Der Sonntag (Mittelbaden) - - AKTUELL - er/Fo­tos: Fa­b­ry

„Stra­ßen­bahn oder Fahr­rad“, sagt Ga­b­rie­le Nölt­ner (63), Ver­käu­fe­rin aus Karls­ru­he. „Bis man mit dem Au­to in der Stadt ei­nen Park­platz ge­fun­den hat, dau­ert es oft lan­ge, oder man muss gleich ins teu­re Park­haus fah­ren. Das Au­to neh­me ich da­her nur für wei­te We­ge, Groß­ein­käu­fe oder Ur­laubs­fahr­ten.“ „Die Stra­ßen­bahn“, meint Lua­na Pin­to­re (22), Aus­zu­bil­den­de aus Ras­tatt. „Ich pend­le zwi­schen Ras­tatt und Karls­ru­he. Das ist fast ei­ne St­un­de Fahrt. Es klappt ganz gut, nur man­ches im Fahr­plan ist schlecht ab­ge­stimmt. Dann ver­passt man schon ein­mal we­gen we­ni­gen Mi­nu­ten Ver­spä­tung den An­schluss.“ „Au­to und Mo­tor­rad“, er­zählt Jür­gen Kall­fass (48), ge­lern­ter Werk­zeug­ma­cherMeis­ter aus Rhein­stet­ten. „Öf­fent­li­che Ver­kehrs­mit­tel neh­me ich wirk­lich nur, wenn ich fei­ern ge­he, an­sons­ten bin ich da­ge­gen all­er­gisch. Ich fah­re ein­fach gern. Mit dem Mo­tor­rad war ich schon in ganz Eu­ro­pa un­ter­wegs.“ „Bus und Bahn“, äu­ßert Ma­ri­na Ja­ni­cki (46), Ver­käu­fe­rin aus Karls­ru­he. „Karls­ru­he hat ein gu­tes öf­fent­li­ches Nah­ver­kehrs­netz, das ich gern nut­ze. Vie­les lässt sich so­gar fuß­läu­fig er­le­di­gen. Ich ha­be kei­nen Füh­rer­schein. Der Ge­dan­ke dar­an kam zwar mal auf, wur­de von mir aber schnell ver­wor­fen.“ „Kommt dar­auf an“, sagt Gio­van­ni In­ter­do­na­to (21), an­ge­hen­der Aus­zu­bil­den­der aus Eg­gen­stein-Leo­pold­sha­fen. „Mit dem Au­to ist man fle­xi­bel, was die Ab­fahrts­zeit be­trifft. Wenn ich zum Bahn­hof will, ist die Stra­ßen­bahn prak­ti­scher. Man muss nicht quer durch die Stadt und steht auch nicht im Stau.“ „Der Zug“, er­wi­dert Hol­ger Za­ger­mann (46), An­ge­stell­ter aus Hei­del­berg. „Ich ha­be seit be­stimmt 25 Jah­ren kein Au­to mehr. In der Stadt ge­he ich zu Fuß oder neh­me das Fahr­rad. Für wei­te­re Fahr­ten, zum Bei­spiel in den Schwarz­wald, stei­ge ich in den Zug. Hei­del­berg ist gut an­ge­bun­den.“

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