Sonn­tags-Cock­tail

Der Sonntag (Mittelbaden) - - Wetter - avs

„Tat­ort“-Schau­spie­ler Fe­lix Kla­re hat sich ei­nen sei­ner Fil­me in ei­ner „Tat­ort“-Kn­ei­pe an­ge­schaut – und es be­reut. „Das en­de­te schnell in ei­ner Au­to­gramm­stun­de“, sag­te der 37-Jäh­ri­ge. Er ha­be zu Hau­se kei­nen Fern­se­her, er­zähl­te Kla­re, der seit 2008 an der Sei­te von Ri­chy Mül­ler ali­as Thors­ten Lan­nert den Stutt­gar­ter Haupt­kom­mis­sar Se­bas­ti­an Bootz spielt. „Ein­mal bin ich mit Freun­den da­für in die Kn­ei­pe ge­gan­gen. Es war auch noch mein ei­ge­ner ,Tat­ort’. Das brau­che ich so bald nicht wie­der.“Die Gäs­te hät­ten ihn schon beim Be­tre­ten des Lo­kals er­kannt, nach dem Film sei es hek­tisch ge­wor­den.

Mo­de­ra­tor Jörg Tha­de­usz (47) ist mit Krach ins Ehe­le­ben ge­star­tet. „Tat­säch­lich hat­ten mei­ne Frau und ich di­rekt vor der Trau­ung ei­nen schreck­li­chen Streit“, sag­te er der „Neu­en Os­nab­rücker Zei­tung“. „In dem Mo­ment, in dem wir in die Kirche gin­gen, ha­ben wir nicht mit­ein­an­der ge­spro­chen.“Trotz­dem hät­ten sie bei­de „Ja“ge­sagt – „und ich tä­te es au­gen­blick­lich wie­der“, er­zähl­te der Mo­de­ra­tor. Tha­de­usz ist seit 2011 mit der Jour­na­lis­tin An­na En­gel­ke ver­hei­ra­tet.

So­phia Lo­ren ist jetzt Eh­ren­bür­ge­rin von Nea­pel – auch als Krip­pen­fi­gur: „Der Kör­per, das Herz und der Kopf von Nea­pel“: Als sol­che rühm­te der Bür­ger­meis­ter der süd­ita­lie­ni­schen Stadt So­phia Lo­ren, als er sie ges­tern zur Eh­ren­bür­ge­rin er­nann­te. „Es ist nicht leicht, heu­te zu spre­chen. Ich füh­le so viel Lie­be“, sag­te Lo­ren laut Nach­rich­ten­agen­tur An­sa. Die 81-Jäh­ri­ge ist bei Nea­pel auf­ge­wach­sen. Vie­le ih­rer Fil­me spie­len auch in der Stadt. „La Lo­ren“wur­de gleich­zei­tig ei­ne Krip­pen­fi­gur – mit dem cha­rak­te­ris­ti­schen tie­fen De­kol­le­té. Krip­pen­bau­er Gen­ny Di Vir­gi­lio gab be­kannt, die Di­va fän­de die Fi­gur „bel­lis­si­ma“. Die Krip­pen­kunst hat in Nea­pel ei­ne lan­ge Tra­di­ti­on.

Schau­spie­ler Jürgen Vo­gel (48) will in den Som­mer­mo­na­ten nicht auf sein Mo­tor­rad ver­zich­ten. „Wenn ich mir vor­stel­le, dass ich jetzt im Som­mer kei­ne Ma­schi­ne hät­te, ich wür­de schon ziem­lich lei­den“, sag­te er Me­dien­be­rich­ten zu­fol­ge. Auf die Fra­ge, ob er süch­tig sei, ant­wor­te­te er: „Das klingt viel­leicht ein biss­chen über­trie­ben. Aber ja, ich fah­re sehr, sehr, sehr ger­ne Mo­tor­rad“. Be­reits mit 14 Jah­ren ha­be er sei­nen Mo­fa-Füh­rer­schein ge­macht und sich mit 18 ein Mo­tor- rad ge­holt, er­zähl­te der Schau­spie­ler. An sei­ner Ma­schi­ne schrau­be er aus Zeit­man­gel aber nicht selbst her­um, sag­te Vo­gel. „Wahr­schein­lich bin ich dann wohl eher die Putz­mie­ze.“

Eli­sa­beth Prin­zes­sin von Thurn und Ta­xis

(34) hat die Ar­beit für sich als Schritt in die An­ony­mi­tät emp­fun­den. „Ich woll­te ar­bei­ten, selbst Kar­rie­re ma­chen“, sag­te sie der „Süd­deut­schen Zei­tung“. Durch die Ar­beit – sie schreibt ei­ne Ko­lum­ne für die Mo­de­zeit­schrift „Vo­gue“– ha­be sie sich frei­er ge­fühlt. In ih­rer Ju­gend ha­be sie un­ter ih­rem Adels-Na­men ge­lit­ten, sag­te von Thurn und Ta­xis: „Nie­mand soll­te wis­sen, dass ich ei­ne Prin­zes­sin bin.“Eli­sa­beths jün­ge­rer Bru­der wird spä­ter den ge­sam­ten Fa­mi­li­en­be­sitz er­ben – das sei aber nie ein Pro­blem für sie ge­we­sen. Sie ha­be im­mer aus Re­gens­burg weg­ge­wollt, um ihr ei­ge­nes Ding zu ma­chen. „Und ich wüss­te auch nicht, was ich mit ei­nem Schloss an­fan­gen soll­te. Da wür­de ich schon lie­ber ei­nen klei­nen Bun­ga­low in Los An­ge­les er­ben wol­len.“

Fo­to: avs

Ei­ne Prin­zes­sin zu sein hat Schat­ten­sei­ten, meint Eli­sa­beth von Thurn und Ta­xis.

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