CD-Check

Der Sonntag (Mittelbaden) - - Tipps & Themen -

Ha­ben Sie manch­mal schlech­te Lau­ne? Oder Sie sind trau­rig aus ir­gend­ei­nem Grund? Nicht schlimm. So­bald Sie mal schlecht drauf sind, le­gen Sie ein­fach die CD „co­me one – Live im Li­do“von Fun­ny van Dan­nen ein und – schwupps: Ist die Stim­mung wie­der gut. Der 1958 als Franz Jo­sef Hag­manns ge­bo­re­ne Lie­der­ma­cher ist in den ver­gan­ge­nen 20 Jah­ren mit Songs wie „Als Wil­ly Brandt Bun­des­kanz­ler war“, „Na­na Mouskou­ri”, „Freun­din­nen” oder „Eu­ryth­mie­schu­he“zu­min­dest in er­wei­ter­ten In­si­der­krei­sen be­rühmt ge­wor­den. Jetzt hat der Mann, der noch nie­mals ei­ne schlech­te CD ver­öf­fent­licht hat, mit dem 2015 in Ber­lin auf­ge­nom­me­nen Live-Al­bum noch ei­nen drauf­ge­setzt. Zu herr­lich schlich- ten, aber wun­der­schö­nen La­ger­feu­er­me­lo­di­en singt (und pfeift!) er 20 brand­neue Lie­der wie „La­ten­te Ho­mo­se­xua­li­tät“, „Fro­zen Yo­gurt ist kein Na­me für ein Kind“oder „Der Alb­traum“, in dem er be­schreibt, wie er ei­nen be­lieb­ten Po­li­ti­ker „ver­prü­gelt und voll­ge­quatscht“hat, na­tür­lich nur im Traum. Hat man die CD ein­mal durch­ge­hört, möch­te man sie am liebs­ten wie­der und wie­der ab­spie­len. Fun­ny-Fans wer­den die Schei­be lie­ben, al­le an­de­ren, die ihn nicht ken­nen, aber sub­ti­le mu­si­ka­li­sche Er­leuch­tun­gen schät­zen, soll­ten spä­tes­tens jetzt ih­re ers­te van-Dan­nen-CD er­wer­ben. Fun­ny van Dan­nen, co­me on – Live im Li­do, JKP/ War­ner

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