Wenn es kracht

Je­der vier­te Ver­kehrs­to­te bei Lkw-Un­fall

Der Sonntag (Mittelbaden) - - Die Region - SO

Auf den Stra­ßen im Süd­wes­ten hat es in der ers­ten Jah­res­hälf­te mehr Ver­kehrs­un­fäl­le ge­ge­ben. Da­bei wur­den im Ver­gleich zum Vor­jah­res­zeit­raum al­ler­dings we­ni­ger Men­schen ge­tö­tet oder ver­letzt, wie In­nen­mi­nis­ter Tho­mas Strobl mit­teil­te. 190 Per­so­nen wur­den auf den Stra­ßen Ba­denWürt­tem­bergs ge­tö­tet – das ent­spre­che ei­nem Rück­gang von 15,2 Pro­zent. Die Zahl töd­lich ver­letz­ter Mo­tor­rad­fah­rer (31 To­te, mi­nus 42,6 Pro­zent) und jun­ger Er­wach­se­ner (22 To­te, mi­nus 18,5 Pro­zent) sei deut­lich zu­rück­ge­gan­gen. Sor­ge be­rei­tet hin­ge­gen die Zu­nah­me ge­tö­te­ter Fuß­gän­ger (37 To­te, plus 37 Pro­zent). Vie­le schwe­re Un­fäl­le sei­en auf die Han­dy-Nut­zung von Fahr­zeug­len­kern und Fuß­gän­gern zu­rück­zu­füh­ren, be­klag­te Strobl. Ge­stie­gen ist die Zahl der Un­fäl­le auf Au­to­bah­nen (plus 9,7 Pro­zent). Da­bei ka­men im ers­ten Halb­jahr 1938 Men­schen zu Scha­den (plus 7,4 Pro­zent). Haupt­un­fall­ur­sa­chen wa­ren dem Mi­nis­ter zu­fol­ge Ra­se­rei (An­teil: 46 Pro­zent) und un­ge­nü­gen­der Si­cher­heits­ab­stand (An­teil: 40 Pro­zent). Eben­falls kei­ne Ent­war­nung gibt es bei Lkw-Un­fäl­len (plus 2,1 Pro­zent). 49 Ver­kehrs­to­te, mehr als je­der vier­te, sei­en bei Un­fäl­len mit Lkw-Be­tei­li­gung zu be­kla­gen ge­we­sen, so Strobl. Die Haupt­un­fall­ur­sa­chen bei Lkw-Un­fäl­len sei­en zu ge­rin­ger Ab­stand, zu ho­hes Tem­po so­wie Feh­ler beim Ab­bie­gen, Wen­den und Rück­wärts­fah­ren. Strobl kün­dig­te ei­ne Über­ar­bei­tung des Ver­kehrs­si­cher­heits­kon­zepts im Land an.

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