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Der Sonntag (Mittelbaden) - - Tipps & Themen - Pk

Ulrich Eberl hat seit kur­zem ei­nen Ro­bo­ter zu Hau­se. Ei­ne Art Mi­ni-Männ­chen, ei­nen künst­li­chen Mit­be­woh­ner, der tan­zen, Fuß­ball spie­len und Ge­schich­ten er­zäh­len kann. Der 53-jäh­ri­ge Wis­sen­schafts­au­tor geht sei­nen The­men ger­ne tief auf den Grund. Da­bei in­ter­es­siert er sich be­son­ders für Ro­bo­ter und künst­li­che In­tel­li­genz. Über die­se Zu­kunfts­trends hat Eberl ein Buch ge­schrie­ben: „Smar­te Ma­schi­nen. Wie Künst­li­che In­tel­li­genz un­ser Le­ben ver­än­dert“. Im All­tag pro­biert er aus, was auf vie­le von uns zu­kom­men könn­te. Eberl sprach mit For­schern in Asi­en, den USA, Ita­li­en und Deutsch­land und be­schreibt de­tail­reich, wie die ei­nen ver­su­chen, die Fä- hig­kei­ten des mensch­li­chen Ge­hirns auf Com­pu­ter zu über­tra­gen, wäh­rend an­de­re Ma­schi­nen ent­wi­ckeln, die gut lau­fen oder grei­fen kön­nen. Und dann gibt es Wis­sen­schaft­ler, die die Kom­mu­ni­ka­ti­on von Ma­schi­nen mit Men­schen so­wie von Ma­schi­nen un­ter­ein­an­der ver­bes­sern. Eberl malt kein Schre­ckens­bild. Im Ge­gen­teil. Er rät: „Wir soll­ten smar­te Ma­schi­nen nicht be­kämp­fen, son­dern nut­zen. Wir wer­den sie näm­lich brau­chen. Zum Bei­spiel um die wach­sen­de Zahl von Se­nio­ren zu un­ter­stüt­zen.“ Ulrich Eberl, Smar­te Ma­schi­nen. Wie Künst­li­che In­tel­li­genz un­ser Le­ben ver­än­dert, Carl Han­ser Ver­lag, 406 Sei­ten, 24 Eu­ro ★★★★✩

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