Sonn­tags-Cock­tail

Der Sonntag (Mittelbaden) - - Wetter -

Sän­ge­rin Andrea Berg (50) will sich über der Brand­wun­de, die sie sich vor vier Wo­chen bei ei­nem Büh­nen­un­fall zu­ge­zo­gen hat, ein Tat­too ste­chen las­sen. „Es wird ei­ne Nar­be blei­ben, aber dar­auf wer­de ich mir ei­nen klei­nen Feu­er­dra­chen tä­to­wie­ren las­sen“, zi­tier­te die „Bild“-Zei­tung den Schla­ger­star („Du hast mich tau­send­mal be­lo­gen“). Das Mo­tiv sei auch als Er­in­ne­rung an ih­ren 2011 ge­stor­be­nen Va­ter ge­dacht, der Feu­er­wehr­mann war. Berg hat­te Mit­te Ju­li Ver­bren­nun­gen am lin­ken Arm und Schul­ter­blatt er­lit­ten, als sie we­gen ei­nes tech­ni­schen Feh­lers der Py­ro­tech­nik von ei­ner Feu­er­fon­tä­ne ge­trof­fen wur­de. Der Un­fall er­eig­ne­te sich in Wetz­lar in Hes­sen bei der Vor­pre­mie­re ih­rer „See­len­be­ben“-Tour­nee. „Ich hat­te Glück, denn die Flam­men hät­ten mich auch ins Ge­sicht tref­fen oder ich hät­te ganz in Flam­men ste­hen kön­nen“, sag­te Berg“. „Das hat mich dar­an er­in­nert, dass im Le­ben al­les ganz schnell vor­bei sein kann.“

Zu Fi­del Castros 90. Ge­burts­tag hat ein ku­ba­ni­scher Ta­bak­händ­ler ei­ne 90 Me­ter lan­ge Zi­gar­re ge­rollt – und da­mit zugleich ei­nen neu­en Welt­re­kord auf­ge­stellt. „Sie ist 90 Me­ter lang, um die 90 Jah­re un­se­res Co­man­dan­te zu fei­ern“, sag­te Jo­sé Ca­s­telar in Ha­van­na nach ge­ta­ner Ar­beit. Der ku­ba­ni­sche Re­vo­lu­ti­ons­füh­rer Cas­tro wur­de ges­tern 90. Von ihm gibt es ein le­gen­dä­res Fo­to, wie er in jün­ge­ren Jah­ren in Mi­li­tär­uni­form ei­ne Zi­gar­re im Mund hat. „Er hat seit Jah­ren nicht ge­raucht, aber das Ge­schenk, das wir ihm ge­ben, ist die har­te Ar­beit, die wir ge­tan ha­ben, um sei­nen Ge­burts­tag zu fei­ern“, sag­te Ca­s­telar. Mit der 90 Me­ter lan­gen Zi­gar­re woll­te er die Best­leis­tung im Guin­ness-Buch der Re­kor­de zum sechs­ten Mal über­tref­fen. Ca­s­telar und sei­ne Mit­ar­bei­ter ar­bei­te­ten an der Me­ga-Zi­gar­re, die nicht di­cker ist als ei­ne nor­ma­le Zi­gar­re, zehn Tage je zwölf St­un­den lang.

Schrift­stel­ler John von Düf­fel (49, „Was­serer­zäh­lun­gen“) schwimmt im Som­mer je­den Mor­gen vier­ein­halb Ki­lo­me­ter. „In den Fe­ri­en ge­he ich meis­tens an­dert­halb St­un­den mor­gens in den See und und dann noch mal abends, um den Tag los­zu­wer­den“, sag­te der Pots­da­mer der „Ber­li­ner Zei­tung“. „An­dert­halb St­un­den sind für mich ein gu­ter Zeit­rah­men. Das macht et­wa vier­ein­halb Ki­lo­me­ter. Wo­bei ich ver­su­che, mir gar kei­ne Zei­ten oder Stre­cken vor­zu­ge­ben. Ich fol­ge da eher dem Mo­ment und auch dem Am­bi­en­te.“Mit den Fern­sehÜber­tra­gun­gen von den Wett­kämp­fen in Rio kann sich der lei­den­schaft­li­che Schwim­mer Düf­fel nach ei­ge­nen Wor­ten nicht so recht an­freun­den. „Langstre­cken­schwim­men, da zei­gen sie in ei­ner Zu­sam­men­fas­sung höchs­tens die letz­ten Me­ter. Von dem Kampf, den man kämpft, ist kaum was zu se­hen.“

Schau­spie­le­rin Jel­la Haa­se fin­det Nackt­sze­nen schwie­rig. „Wenn es aber um die Ge­schich­te geht, bin ich durch­aus be­reit, mei­nen Kör­per her­zu­zei­gen. Ich ha­be ein ganz ge­sun­des Kör­per­be­wusst­sein, glau­be ich. Ich ha­be auch nicht den An­spruch, dass mein Kör­per per­fekt ist. So se­he ich eben aus“, sag­te die 23-Jäh­ri­ge dem Re­dak­ti­ons­Netz­werk Deutsch­land. Für ei­ne Rol­le wür­de sie auch zehn Ki­lo zu­le­gen oder ab­hun­gern. „So lan­ge es in­ner­halb der Ge­schich­te Sinn er­gibt, wür­de ich je­den­falls ziem­lich weit ge­hen“, sag­te Haa­se („Fack ju Göh­te“). avs/AFP

Fo­to: avs

Für Rol­len hun­gern oder Nackt­sze­nen spie­len: Kein Pro­blem, meint Jel­la Haa­se.

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