Dia­man­ta­kos ret­tet ei­nen Punkt

Ein 1:1-Un­ent­schie­den ge­gen den VfL Bochum bei Orals He­im­pre­mie­re

Der Sonntag (Mittelbaden) - - Sport - Ha­rald Lin­der

Mit ei­nem leis­tungs­ge­rech­ten 1:1 (0:1)-Un­ent­schie­den ge­gen den VfL Bochum en­de­te ges­tern die He­im­pre­mie­re von KSC-Trai­ner To­mas Oral vor ex­akt 14 504 Zu­schau­ern im son­ni­gen Wild­park. Nach ei­ner schwa­chen ers­ten Halb­zeit, in der dem Karls­ru­her SC so gut wie nichts ge­lang, lie­ßen die Blau-Wei­ßen im zwei­ten Spiel­ab­schnitt ei­ne deut­li­che Leis­tungs­stei­ge­rung fol­gen und ka­men in der 65. Mi­nu­te durch Di­mi­tris Dia­man­ta­kos, der mit der Ha­cke ins Bochu­mer Tor traf, zum Aus­gleich ge­gen den VfL, der in der 34. Mi­nu­te durch ei­nen 28-Me­ter-Schuss von Ste­fa­no Ce­loz­zi in Füh­rung ge­gan­gen war. Oral war an­ge­sichts der Tat­sa­che, „dass wir die kom­plet­te Vie­rer­ket­te um­bau­en muss­ten“, nicht un­zu­frie­den mit dem Spiel­aus­gang, „auch wenn wir ein­fach noch ab­ge­zock­ter spie­len müs­sen und dem Geg­ner nicht die Räu­me ge­ben dür­fen, wie dies teil­wei­se der Fall war“, so sei­ne Kri­tik am Auf­tritt sei­ner Mann­schaft, die mit zwei Un­ent­schie­den in die Sai­son ge­star­tet ist , was Oral mit dem Satz „Wir ha­ben vier Punk­te zu we­nig“, kom­men­tier­te. Ge­gen­über dem 0:0 beim Sai­son­auf­takt in Bie­le­feld muss­te er sei­nen Ab­wehr­ver­bund um­bau­en. Yl­li Sal­lahi fehl­te nach sei­ner Gelb-Ro­ten Kar­te bei der Ar­mi­nia und auch Bjar­ne Tho­el­ke konn­te we­gen ei­ner Knö­chel­ver­let­zung nicht auf­lau­fen. Für ihn kam der 29-jäh­ri­ge spa­ni­sche Neu­zu­gang Jor­di Fi­gueras trotz Trai­nings­rück­stands zu sei­nem über­ra­schen­den De­büt. Für Sal­lahi wech­sel­te En­ri­co Va­len­ti­ni von sei­ner an­ge­stamm­ten Po­si­ti­on auf der rech­ten Ab­wehr­sei­te nach links. Va­len­ti­nis Part über­nahm Mat­thi­as Ba­der, der neu in der Start­elf war. Im Mit­tel­feld er­hielt Hi­ro­ki Ya­ma­da den Vor­zug vor Bou­ba­car Bar­ry. Nach er­eig­nis­lo­sen ers­ten 30 Mi­nu­ten, in de­nen sich kein Team als be­son­ders tor­ge­fähr­lich er­wies, ging Bochum nach 34 Mi­nu­ten durch Ce­loz­zi, der un­ge­stört durch das KSC-Mit­tel­feld „spa­zie­ren“konn­te, in Füh­rung. Nach der Pau­se ver­such­te Oral mit zwei Stür­mern für mehr Durch­schlags­kraft zu sor­gen und stell­te auf ei­ne 4-4-2-For­ma­ti­on um. Er­win Hof­fer kam für Mat­thi­as Ba­der in die Mann­schaft und der KSC wur­de stär­ker. In der 65. Mi­nu­te wur­den die Be­mü­hun­gen der Blau-Wei­ßen be­lohnt. Ma­nu­el Tor­res setz­te sich auf der rech­ten Sei­te durch und spiel­te mus­ter­gül­tig auf Di­mi­tris Dia­man­ta­kos, der zum 1:1-Aus­gleich traf. Jetzt end­lich be­gann der KSC Fuß­ball zu spie­len und hat­te in der 67. und 71. Mi­nu­te durch Hof­fer und Stop­pel­kamp die Mög­lich­keit zu wei­te­ren Tref­fern, ver­pass­te aber die mög­li­che Füh­rung und hat­te selbst Glück, dass Re­né Voll­ath in der 78. Mi­nu­te in höchs­ter Not ge­gen Nils Qua­sch­ner ret­ten konn­te. So blieb es am En­de beim 1:1, das nach der Leis­tungs­stei­ge­rung in der zwei­ten Halb­zeit ein Er­geb­nis war, „auf dem sich auf­bau­en lässt“, wie Oral mein­te, der schon heu­te wie­der in Sa­chen Fuß­ball un­ter­wegs ist. In Mün­chen be­ob­ach­tet er die „Sech­zi­ger“, bei de­nen der KSC am kom­men­den Sams­tag (18.30 Uhr) im Po­kal an­tre­ten muss.

Sai­son­pre­mie­re für Neu­zu­gang Fi­gueras

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