CD-Check

Der Sonntag (Mittelbaden) - - Tipps & Themen - Max

Nichts und nie­mand klang wie sie: The Ra­mo­nes (John­ny, Jo­ey, Dee Dee und Tom­my) rausch­ten im April 1976 mit ih­rem De­büt-Al­bum „Ra­mo­nes“wie ein Or­kan durch die Mu­sik­sze­ne und lie­ßen kei­nen St­ein auf dem an­de­ren. Es war nichts we­ni­ger als ei­ne mu­si­ka­li­sche Re­vo­lu­ti­on, die al­les ver­än­der­te. Drum­mer Tom­my Ra­mo­ne, der sei­ner­zeit selbst die Band­in­fo ver­fass­te, traf es auf den Punkt: „The Ra­mo­nes kom­men al­le aus Fo­rest Hill, und die Kids die dort auf­wach­sen, wer­den ent­we­der Mu­si­ker, De­ge­ne­rier­te oder Zahn­ärz­te. The Ra­mo­nes sind von all dem ein biss­chen. Ihr Sound äh­nelt ei­nem Schlag­boh­rer auf ei­nem Ba­cken­zahn.“In die­sem Jahr fei­ert das De­büt-Al­bum „Ra- mo­nes“, das vom Rol­ling Sto­ne (US) zum „größ­ten Punk-Al­bum al­ler Zei­ten“er­nannt wur­de, sei­nen 40. Ge­burts­tag. Die 3-CD/1Vi­nyl-Box ist auf welt­weit 19 760 in­di­vi­du­ell num­me­rier­te Ex­em­pla­re li­mi­tiert und ent­hält ei­ne im Re­mas­te­ring op­ti­mier­te Ste­reoVer­si­on so­wie ei­nen akri­bisch nach­emp­fun­de­nen Mo­no-Mix des Al­bums. Au­ßer­dem gibt es je­de Men­ge Ra­ri­tä­ten, bis­her un­ver­öf­fent­lich­te De­mos und ei­ne un­ver­öf­fent­lich­te Live-Show. Das Ge­samt­pa­ket wird von ei­ner Vi­nyl-LP mit dem neu­en Mo­no-Mix ab­ge­run­det. Da kann man nur noch ent­zückt ru­fen: Gab­ba Gab­ba Hey!

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