Sonn­tags-Cock­tail

Der Sonntag (Mittelbaden) - - Wetter - Avs

(„Der Spi­on, der aus der Käl­te kam“) führt sei­nen Er­folg auch auf sei­ne schwe­re Kind­heit zu­rück. Das geht aus der Au­to­bio­gra­fie des 84-jäh­ri­gen Bri­ten her­vor, die in der kom­men­den Wo­che in Deutsch­land er­scheint. In „Der Tau­ben­tun­nel: Ge­schich­ten aus mei­nem Le­ben“ge­steht le Car­ré, dass er in sei­ner Kind­heit „kei­ne Zu­nei­gung emp­fand, au­ßer für sei­nen äl­te­ren Bru­der“. Sei­ne Mut­ter Oli­ve ha­be die Fa­mi­lie ver­las­sen, als le Car­ré fünf Jah­re alt war. Va­ter Ron­nie sei ein ge­walt­tä­ti­ger, no­to­ri­scher Hoch­stap­ler ge­we­sen, der mehr­fach im Ge­fäng­nis saß. Doch ge­nau die­sen Um­stän­den will le Car­ré die In­spi­ra­ti­on für sei­ne Kar­rie­re als Schrift­stel­ler ver­dan­ken. Wenn die Kind­heit das Gut­ha­ben­kon­to für ei­nen Au­tor sei, „dann wur­de ich als Mil­lio­när ge­bo­ren“, schreibt le Car­ré.

(36) steckt im Ring ei­ni­ges weg, im Pri­va­ten ist der Ex-Welt­meis­ter aber eher zart be­sai­tet: Wenn in vier Wo­chen sein ers­tes Kind ge­bo­ren wird, möch­te er lie­ber nicht im Kreiß­saal sein. „Da ge­he ich zu hun­dert Pro­zent k.o.!“, sag­te er der „BZ“. Da­für möch­te er sich nach der Ge­burt Zeit für sei­nen Sohn Gri­gor und sei­ne Frau Ma­ry neh­men. Wie lan­ge weiß der Ber­li­ner noch nicht, das müs­se sein Trai­ner ent­schei­den.

sind froh, nicht heu­te auf­wach­sen zu müs­sen. „Wenn ich Kin­der hät­te, wür­de ich ih­nen die Lan­ge­wei­le wün­schen, die ich ab und an hat­te“, sagt Gui­do Weiß ali­as DJ Mad der „Neu­en West­fä­li­schen“. Denn in die­ser Ru­he der Lan­ge­wei­le ha­be er die­se „spa­cki­gen Ide­en ent­wi­ckelt, wie an Sam­plern rum­zu­fri­ckeln“.

war es nichts Be­son­de­res, als Sohn von Bun­des­kanz­ler Wil­ly Brandt auf­zu­wach­sen. „Mir ging das eher auf die Ner­ven, so her­aus­ge­ho­ben zu wer­den auf­grund ei­ner Tat­sa­che, für die ich nichts konn­te“, sag­te der 54-Jäh­ri­ge („Po­li­zei­ruf 110“) der „Süd­deut­schen Zei­tung“. Die an­geb­li­che Be­son­der­heit, als Kind ei­nes be­kann­ten Po­li­ti­kers auf­zu­wach­sen, sei über­be­wer­tet. „Wä­re ich in ei­ne an­de­re Um­ge­bung hin­ein­ge­bo­ren, wä­re ich letzt­lich ge­nau­so ge­wor­den.“Brandt hat ein Buch („Raum­pa­trouil­le“) über sei­ne Kind­heit ge­schrie­ben, das jetzt er­schie­nen ist. Da­rin spielt der be­rühm­te Va­ter eher ei­ne Ne­ben­rol­le.

geht es bes­ser. „Mein Krebs ist aus­ge­heilt“, sag­te der 77Jäh­ri­ge der „Bild“. „Da­für tut mir jetzt je­den Tag ei­ne an­de­re Stel­le mei­nes Kör­pers weh, was in mei­nem Al­ter nor­mal ist“, füg­te der Sän­ger („Ein­mal um die gan­ze Welt“) hin­zu. Das sei der Be­weis, dass er ge­sund sei. Der Tsche­che, bei dem En­de 2015 ein Lymph­krebs fest­ge­stellt wor­den war, denkt wie­der ans Auf­tre­ten.

die mehr­fach als „Play­boy“-Nackt­mo­del po­sier­te, hat sich ge­gen Por­no­fil­me aus­ge­spro­chen. Sex­fil­me sei­en ei­ne „Ge­fahr für die Öf­fent­lich­keit von nie da ge­we­se­ner Ernst­haf­tig­keit“, schrieb die 49-Jäh­ri­ge ge­mein­sam mit Rab­bi Shmu­ley Bo­teach im „Wall Street Jour­nal“. „Wir müs­sen ver­ste­hen, dass Por­nos für Lo­ser sind – lang­wei­lig, ver­hee­rend und oh­ne Zu­kunft für Men­schen, die zu faul sind, um die vie­len Be­loh­nun­gen ei­nes ge­sun­den Sex­le­bens zu ge­nie­ßen.“Pa­me­la An­der­son war in den 1990er Jah­ren mit der TV-Se­rie „Bay­watch“be­kannt ge­wor­den.

Die Men­schen soll­ten kei­ne Por­nos an­schau­en, meint Pa­me­la An­der­son. Fo­to: avs

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