Se­xy oder prol­lig?

So kön­nen auch Män­ner Aus­schnitt tra­gen

Der Sonntag (Mittelbaden) - - Mo­de & Stil - Mag

Auch Män­ner tra­gen Aus­schnitt. Und wie auch bei der Frau ist die Gren­ze zwi­schen se­xy und un­pas­send sehr schmal. Die Stil-Be­ra­te­rin Sil­ke Ger­loff aus Of­fen­bach be­tont, an­deu­ten ist bes­ser, als zu viel zu zei­gen. Sie fin­det: Sieht das Ge­gen­über die hal­be Brust, wir­ke das beim Mann aus­ge­spro­chen selbst­ver­liebt, prah­le­risch und auch schnell prol­lig. Ein biss­chen mehr an Aus­schnitt dür­fe es bei man­chen Ge­le­gen­hei­ten aber schon sein. Reicht er et­wa bis ei­ne Hand­breit un­ter die Schlüs­sel­bei­ne und zeigt den An­satz des Brust­mus­kels beim Mann, wir­ke das so­gar se­xy, sagt die Stil-Ex­per­tin. Von Vor­teil ist dann na­tür­lich, wenn der Ober­kör­per gut ge­baut ist: Die Mus­keln soll­ten et­was de­fi­niert sein, aber ei­nen Bo­dy­buil­der-Kör­per braucht es nicht, meint Sil­ke Ger­loff. Und: Wenn ein Mann die Brust zeigt, dann soll­te sie zu­vor ra­siert ha­ben. Bei Shirts mit brei­ten V-Aus­schnit­ten gel­te es au­ßer­dem zu be­ach­ten, dass sie die Schul­tern op­tisch et­was ver­schmä­lern, meint die Stil-Be­ra­te­rin. Des­halb soll­ten nur Män­ner mit et­was brei­te­ren Schul­tern zu die­sen Va­ri­an­ten grei­fen. Ganz wich­tig: Im Job sind tie­fe Aus­schnit­te auch bei Män­nern nicht ger­ne ge­se­hen – , sie sind auf den Frei­zeit­be­reich be­grenzt.

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