Sonn­tags-Cock­tail

Der Sonntag (Mittelbaden) - - Wet­ter - AFP/avs

Phil­ip­pe St­arck,

fran­zö­si­scher Star-De­si­gner, hat sich für sei­ne Ehe­frau Jas­mi­ne tä­to­wie­ren las­sen. „Tat­toos sind doch was fürs Le­ben“, sag­te St­arck der in Düs­sel­dorf er­schei­nen­den „Rhei­ni­schen Post“„Des­halb ha­be ich auch erst ei­nes, seit­dem ich die Lie­be mei­nes Le­bens ge­trof­fen ha­be.“Der De­si­gner sag­te, sei­ne Frau und er trü­gen auf dem rech­ten Arm ei­ne Rei­he von Punk­ten, ei­nen für je­des Jahr, das sie zu­sam­men sei­en – und ei­nen Strich für die Ge­burt ih­rer Toch­ter Justi­ce. „Wir ma­chen al­les zu­sam­men, den­ken und füh­len das­sel­be“, so St­arck.

Oli­ver Sto­ne,

US-Re­gis­seur, geht er­neut hart mit der Po­li­tik sei­nes Lan­des ins Ge­richt. „Das gan­ze Sys­tem ist am Arsch“, sag­te der 70-Jäh­ri­ge der „Süd­deut­schen Zei­tung“. Die US-ame­ri­ka­ni­sche Re­gie­rung füh­re mit­hil­fe der Ge­heim­diens­te Krieg ge­gen die ei­ge­ne Be­völ­ke­rung – das ma­che ihn wü­tend. „Die heu­ti­gen Ge­heim­diens­te ha­ben gi­gan­ti­sche Bud­gets, um die gan­ze Welt zu über­wa­chen“, sag­te der drei­fa­che Os­car-Preis­trä­ger. „Snow­den hat uns die­ses Pro­blem vor die Haus­tür ge­bracht.“Sto­nes Ver­fil­mung über den Whist­leb­lo­wer Ed­ward Snow­den kommt am 22. Sep­tem­ber in die Ki­nos. Die Men­schen müss­ten sich weh­ren, for­der­te Sto­ne. Das ver­stün­den die Deut­schen bes­ser als die Ame­ri­ka­ner. „Wir le­ben in ei­nem Po­li­zei­staat, man wird in Zu­cker­wat­te er­stickt und be­gra­ben“, be­klag­te Sto­ne.“

Die bri­ti­sche Band Cold­play

spielt im No­vem­ber ihr ers­tes Kon­zert in In­di­en und un­ter­stützt da­mit zugleich den Kampf ge­gen Ar­mut. Cold­play tre­te am 19. No­vem­ber bei dem Ab­le­ger des Glo­bal Ci­ti­zen Fes­ti­vals in Mum­bai auf, teil­ten die Or­ga­ni­sa­to­ren mit. Zugleich de­men­tier­ten sie Be­rich­te, die Kon­zert­kar­ten wür­den zu hor­ren­den Prei­sen ver­kauft. Die Ti­ckets wer­den nicht ver­kauft, viel­mehr müs­sen die Fans sie sich durch wohl­tä­ti­ge Ak­tio­nen in den Be­rei­chen Bil­dung, Ge­sund­heit und Gleich­be­rech­ti­gung ver­die­nen. So soll es auch bei dem Kon­zert in Mum­bai sein. Als Ter­min für das Kon­zert wur­de der Welt­toi­let­ten­tag ge­wählt, der die Auf­merk­sam­keit auf Miss­stän­de we­gen feh­len­der Toi­let­ten len­ken soll. Et­wa die Hälf­te der In­der hat kei­nen re­gel­mä­ßi­gen Zu­gang zu mo­der­nen Toi­let­ten, was we­gen der Ge­fahr von Er­re­gern ein gro­ßes Ge­sund­heits­ri­si­ko dar­stellt.

Li­sa Wa­gner,

Schau­spie­le­rin, er­zählt von ih­rer be­hü­te­ten Kind­heit oh­ne „Bra­vo“. Sie sei in ei­nem win­zi­gen pfäl­zi­schen Dorf „mit gera­de mal 80 oder 100 Ein­woh­nern“auf­ge­wach­sen, sag­te die 37jäh­ri­ge ZDF-Kom­mis­sa­rin der „Neu­en Os­na­brü­cker Zei­tung“. „Ein biss­chen Bul­ler­bü“sei das ge­we­sen: „Der Nach­bar hat­te noch Kü­he, wir ha­ben mit der Kan­ne bei ihm un­se­re Milch ge­holt.“Fern­se­hen und „Bra­vo“sei­en für sie und ih­re bei­den Brü­der weit­ge­hend ta­bu ge­we­sen: „Wir sind ziem­lich streng er­zo­gen wor­den, au­ßer ein­mal wö­chent­lich „Die Sen­dung mit der Maus“durf­te ich nicht fern­se­hen, die ,Bra­vo‘ war ab­so­lut kein The­ma, weil to­tal ver­pönt bei mei­nen El­tern.“In ih­rer Rol­le muss sich Wa­gner von ih­rem Na­mens­vet­ter Hans-Jo­chen Wa­gner ver­ab­schie­den, der als ihr Kol­le­ge Ver­hoeven mit der über­nächs­ten Fol­ge aus­steigt und künf­tig als Frei­bur­ger „Tat­ort“-Kom­mis­sar er­mit­telt: „Mit Hans zu ar­bei­ten ist ein ganz be­son­de­res Ge­schenk. Da gibt es kei­ne dum­men Schau­spie­le­rei­tel­kei­ten“.

Kind­heit oh­ne Bra­vo und mit nur we­nig Fern­se­hen: ZDF-Kom­mis­sa­rin Li­sa Wa­gner. Fo­to: avs

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