Philipp bril­liert ge­gen die Bo­rus­sia

Auf­stei­ger SC Frei­burg fei­ert 3:1-Heim­er­folg

Der Sonntag (Mittelbaden) - - Sport - Da­nie­la Frahm

Der ent­fes­sel­te Auf­stei­ger SC Frei­burg hat die Er­folgs­se­rie von Bo­rus­sia Mön­chen­glad­bach be­en­det. Nach vier Pflicht­spiel­sie­gen zum Start der neu­en Sai­son un­ter­la­gen die Glad­ba­cher ges­tern bei den Breis­gau­ern ver­dient mit 1:3 (1:0). Vor 24000 Zu­schau­ern im aus­ver­kauf­ten Schwarz­wald-Sta­di­on brach­te Th­or­gan Ha­zard (35.) das Team von Trai­ner André Schu­bert zwar vor der Pau­se in Füh­rung, doch Ma­xi­mi­li­an Philipp dreh­te durch zwei To­re das Spiel (54./85). Jo­ker Nils Pe­ter­sen setz­te mit ei­nem Straf­stoß den Schluss­punkt (88.). Die Gäs­te zeig­ten drei Ta­ge vor dem Cham­pi­ons-Le­ague-Auf­takt bei Man­ches­ter Ci­ty kaum et­was von ih­rer Klas­se. Er­folg­rei­cher war der Club zu­letzt in der Sai­son 1972/73 ge­star­tet, dies­mal aber lie­ßen die Glad­ba­cher vie­les ver­mis­sen. Trai­ner Schu­bert hat­te zu­nächst den zu­letzt so tor­ge­fähr­li­chen André Hahn und Patrick Herr­mann ge­schont. Für Hahn rück­te nach dem Auf­takt­er­folg ge­gen Bay­er Le­ver­ku­sen Ha­zard in den An­griff ne­ben Raf­fa­el. SCTrai­ner Chris­ti­an Streich hat­te er­neut gro­ße Per­so­nal­sor­gen in der De­fen­si­ve, da Marc Oli­ver Kempf, Marc Tor­re­jón und Jo­nas Föh­ren­bach ver­letzt fehl­ten. Ein Klas­sen­un­ter­schied zum Vor­jah­res­vier­ten aus Mön­chen­glad­bach war den­noch nicht fest­zu­stel­len. Die Frei­bur­ger spiel­ten mu­tig und war­te­ten ge­gen den Fa­vo­ri­ten nicht ein­fach nur ab. Die ers­te gro­ße Chan­ce hat­ten in der 16. Mi­nu­te da­her auch die Gast­ge­ber: SC-Stür­mer Flo­ri­an Nie­der­lech­ner über­wand mit ei­nem Flach­schuss aus der Dre­hung Tor­wart Yann Som­mer. Doch der Ball traf nur den Pfos­ten. 15 Mi­nu­ten spä­ter hat­ten die Gäs­te er­neut Glück: Vin­cen­zo Grifo wur­de vor Som­mer frei ge­spielt, kam am Kee­per vor­bei, doch konn­te den Ball dann nicht mehr er­rei­chen. Kurz dar­auf schlug die Mann­schaft vom Nie­der­rhein bei ih­rer ers­ten gu­ten Ge­le­gen­heit zu. Ha­zard kam im rech­ten Halb­feld rund 25 Me­ter von dem Tor eher zu­fäl­lig an den Ball, zog zur Mit­te und be­för­der­te die Ku­gel mit ei­nem har­ten, halb­ho­hen Links­schlen­zer ins Frei­bur­ger Tor. Das Kräf­te­ver­hält­nis än­der­te sich in der zwei­ten Halb­zeit nicht. Bo­rus­sia Mön­chen­glad­bach war­te­te auf Mög­lich­kei­ten, sei­ne schnel­len und tech­nisch star­ken Of­fen­siv­spie­ler ein­zu­set­zen. Frei­burg war ak­ti­ver und ag­gres­si­ver. Die­sen Ein­satz be­lohn­te Philipp. Der An­grei­fer zog von rechts in die Mit­te und schoss von der Straf­raum­gren­ze den Ball mit Ef­fet und Wucht über Som­mer hin­weg ins Tor. Ei­ne Re­ak­ti­on der Bo­rus­sia blieb nach dem Aus­gleichs­tref­fer je­doch aus. Der Sport­club kam im­mer wie­der zu Chan­cen, Tor­wart Som­mer rück­te zu­neh­mend in den Mit­tel­punkt. Für die Schluss­pha­se brach­te Bo­rus­sen-Coach Schu­bert zwar Hahn und Herr­mann, konn­te das Of­fen­siv­spiel sei­ner Elf aber nicht mehr be­flü­geln. SC-Trai­ner Streich re­agier­te und brach­te Deutsch­lands Olym­pia-Stür­mer Pe­ter­sen. Ein Glücks­griff. Der Tor­jä­ger be­rei­te­te das 2:1 von Philipp mit ei­ner Abla­ge vor und er­ziel­te per Elf­me­ter die Ent­schei­dung.

Jo­ker Pe­ter­sen wird zu ei­nem Glücks­griff

Mit ei­nem „Dop­pel­pack“war Ma­xi­mi­li­an Philipp am Frei­bur­ger Sieg be­tei­ligt. Er er­ziel­te den Aus­gleich und die Füh­rung, den Schluss­punkt zum 3:1 setz­te dann Jo­ker Nils Pe­ter­sen.

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