Sonn­tags-Cock­tail

Der Sonntag (Mittelbaden) - - Wetter - Avs/SO

Kult­blon­di­ne Da­nie­la Kat­zen­ber­ger (29) und ihr Part­ner Lu­cas Corda­lis müs­sen ih­re Teil­nah­me an der RTL-Tanz­show „Dan­ce Dan­ce Dan­ce“be­en­den. Nach An­ga­ben des Fern­seh­sen­ders zog sich die „Kat­ze“die Bles­sur bei ei­nem Auf­tritt in der drit­ten Show zu. „In der Show ha­be ich mein Knie ir­gend­wie ver­dreht, so ein­mal rum qua­si, dass es rich­tig weh­tut“, er­zähl­te die aus Lud­wigs­ha­fen stam­men­de Kat­zen­ber­ger in ei­nem Vi­deo. Den An­ga­ben zu­fol­ge ist das vor­de­re Kreuz­band an­ge­ris­sen, zu­dem wur­den Mi­kro­brü­che am Schien­bein­kopf fest­ge­stellt. Sechs Wo­chen dür­fe sie nicht tan­zen. „Mich är­gert das so wie die Sau, weil Lu­cas und ich so lan­ge schon trai­nie­ren, mo­na­te­lang“, sag­te Kat­zen­ber­ger. Ihr An­ge­trau­ter gab sich ge­fasst: „Wenn der Arzt sagt ’Nein’, dann ist das eben so.“Des ei­nen Freud’, des an­de­ren Leid: Für Kat­zen­ber­ger und Corda­lis rück­te das schon aus­ge­schie­de­ne Duo Sa­bia Bou­lah­rouz und Leo­nard Frei­er wie­der ins Teil­neh­mer­feld.

Pe­ter Brug­ger von den Sport­freun­den Stil­ler hat Ver­ständ­nis da­für, dass man­che die Band für et­was haus­ba­cken hal­ten. „Ich kann nach­voll­zie­hen, dass uns Men­schen bie­der fin­den“, sag­te der Sän­ger dem Ma­ga­zin der „Süd­deut­schen Zei­tung“. „Ich fin­de uns manch­mal auch ein biss­chen brav.“20 Jah­re nach Grün­dung der Mu­sik­grup­pe äu­ßer­te sich Brug­ger auch zu den Schat­ten­sei­ten von de­ren größ­tem Hit „54, 74, 90, 2006“vor der Fuß­ball-Heim-WM 2006. „Die Leu­te, die uns über das The­ma Fuß­ball ken­nen­ge­lernt ha­ben, konn­ten mit den an­de­ren“Sport­freun­den nichts an­fan­gen, sag­te Brun­ner. „Die al­ten Fans wie­der­um dach­ten, sie ha­ben uns jetzt für im­mer an die Fan­mei­len ver­lo­ren.“

Uschi Ober­mai­er hat ihr wil­des Par­ty­le­ben längst auf­ge­ge­ben. Doch na­tür­lich wur­de ihr 70. Ge­burts­tag ges­tern groß ge­fei­ert. Die ge­bür­ti­ge Münch­ne­rin lebt ab­seits von Hol­ly­wood, nord­west­lich von Los An­ge­les, in den Hü­geln des To­pan­ga Can­yon. „Ich ste­he ge­wöhn­lich um acht Uhr auf. Dann ge­he ich erst­mal mit dem Hund vor die Tür die Zei­tung ho­len“, er­zählt Ober­mai­er. „Man hat Platz“, schwärmt sie. „Ich bli­cke 45 Mei­len weit über Hü­gel und Ge­birgs­zü­ge. Die Na­tur gibt mir In­halt, macht mir Freu­de und gibt mir Pe­ace.“Ist da auch Platz für ei­nen Mann? „Ich bin jetzt auf den Hund ge­kom- men“, gibt sie mit ei­nem Au­gen­zwin­kern zur Ant­wort. In den wil­den 60er Jah­ren tour­te die bild­schö­ne Baye­rin durch die Münch­ner Mu­sik­clubs und wur­de als Fo­to­mo­dell ent­deckt. Sie ver­lieb­te sich in den Kom­mu­nar­den Rai­ner Lang­hans. Im Som­mer 1967 gin­gen Nackt­bil­der aus der Ber­li­ner Kom­mu­ne 1 mit Ober­mai­er um die Welt. Ihr blan­ker Bu­sen zier­te ein „Stern“-Ti­tel­blatt. Sie wur­de zur Sex-Iko­ne und ließ sich auf Dro­gen und auf Rock­stars wie Mick Jag­ger, Keith Richards und Ji­mi Hen­d­rix ein. 1973 hat­te Uschi Ober­mai­er die Ham­bur­ger Kiez-Grö­ße Die­ter Bock­horn ken­nen­ge­lernt. Als Aus­stei­ger reis­ten sie in ei­nem um­ge­bau­ten Wohn­mo­bil jah­re­lang durch die Welt. Die Lie­be nahm ein jä­hes En­de, als Bock­horn Sil­ves­ter 1983 in Me­xi­ko mit sei­nem Mo­tor­rad töd­lich ver­un­glück­te. In dem 2007 ent­stan­de­nen Spiel­film „Das wil­de Le­ben“spiel­te die aus Ett­lin­gen stam­men­de Schau­spie­le­rin Na­ta­lia Ave­lon die Rol­le der Uschi Ober­mai­er.

Wur­de ges­tern 70 Jah­re alt: Uschi Ober­mai­er, hier mit ih­rem Hund Lul­la. Fo­to: avs

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