Mehr als Ku­chen

Nicht nur der kör­per­li­che Hun­ger wird ge­stillt

Der Sonntag (Mittelbaden) - - DIE REGION - Ivo

Am 8. Ja­nu­ar 2017 geht die Karls­ru­her Ve­sper­kir­che in die vier­te Run­de. Mehr als 350 Eh­ren­amt­li­che sor­gen bis 5. Fe­bru­ar für den rei­bungs­lo­sen Ablauf. 2016 ha­ben sie rund 8 800 Män­nern, Frau­en und Kin­dern Ge­mein­schaft beim Es­sen und die Mög­lich­keit zum Re­den oder Spie­len ge­bo­ten. Wer in die Ve­sper­kir­che kommt, er­lebt täg­lich ein Kul­tur­pro­gramm, kann sich kos­ten­los die Haa­re schnei­den las­sen und mit sei­nem Vier­bei­ner ei­ne Tier­ärz­tin kon­sul­tie­ren. In der be­son­de­ren At­mo­sphä­re der Jo­han­nis­kir­che ver­brin­gen Men­schen am Ran­de der Ge­sell­schaft, aber auch Gut­si­tu­ier­te aus dem gan­zen Stadt­ge­biet Zeit mit­ein­an­der, la­chen und fei­ern Got­tes­dienst. Pfar­re­rin La­ra Pflaum­baum sagt: „In der Ve­sper­kir­che wird nicht nur der kör­per­li­che Hun­ger ge­stillt, auch die See­le wird satt.“Als Zu­satz­an­ge­bot gibt es mitt­wochs und frei­tags das Ca­fé DIA. Die Be­su­cher er­war­tet selbst ge­ba­cke­ner Ku­chen und frei­tags ein geist­li­cher Im­puls mit Hand­auf le­gen. Ab März 2017 soll das Ca­fé im Kir­chen­vor­raum drei­mal in der Wo­che an­ge­bo­ten wer­den. Da­mit die­se An­ge­bo­te funk­tio­nie­ren, sind vie­le Eh­ren­amt­li­che und Spen­den not­wen­dig. Et­wa 2 000 Eu­ro wer­den für ei­nen Ve­sper­kir­chen-Tag be­nö­tigt. Ge­nau­so hilf­reich sind Le­bens­mit­tel­spen­den. Und na­tür­lich wer­den für die Karls­ru­her Ve­sper­kir­che Hel­fer ge­sucht – egal, ob je­mand Ti­sche und Stüh­le auf­stel­len, Es­sen aus­ge­ben oder als Ge­sprächs­part­ner zur Ver­fü­gung ste­hen möch­te. Auch Fri­seu­re und Tier­ärz­te sind als Un­ter­stüt­zer will­kom­men. Wer eh­ren­amt­lich mit­ar­bei­ten möch­te, kann sich noch bis zum 23. Ok­to­ber an­mel­den un­ter Te­le­fon (07 21) 16 71 05 oder on­li­ne auf der In­ter­net­sei­te www.ve­sper­kir­che-karls­ru­he.de.

Zeit für Ge­sprä­che nimmt sich Hel­fe­rin Chris­ti­ne We­ber (ste­hend), die ein of­fe­nes Ohr für Michae­la und Bern­hard aus Dur­lach und auch für Sa­scha aus der Süd­stadt (rechts) hat.

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