Sonn­tags-Cock­tail

Der Sonntag (Mittelbaden) - - WETTER - AFP/avs

Die fin­ni­sche Sän­ge­rin Al­ma zeigt sich von der deut­schen Haupt­stadt be­geis­tert. „Ich lie­be Ber­lin. Ich möch­te nicht schlei­men, son­dern mei­ne es ernst, ich lie­be Ber­lin. Es ist fast schon mein zwei­tes Zu­hau­se“, sag­te die jun­ge Mu­si­ke­rin. Die New­co­me­rin („Kar­ma“) mit den neon­grü­nen Haa­ren, die mit dem deut­schen DJ Fe­lix Ja­ehn (22) die Sing­le „Bon­fi­re“auf­ge­nom­men hat, schwärmt vor al­lem von den Vin­ta­ge-Lä­den und Kn­ei­pen in der deut­schen Mil­lio­nen­me­tro­po­le. „Je­des Mal, wenn du in ei­ne Bar gehst, hast du gleich neue Freun­de. In Finn­land ist es nicht so.“

„Wood­stock für al­te Kna­cker“: Ein Fes­ti­val hat zehn­tau­sen­de Fans in den ka­li­for­ni­schen Wüs­ten­ort In­dio ge­lockt. Zu den Acts des neu­en Fes­ti­vals De­sert Trip ge­hör­ten die Rol­ling Sto­nes so­wie Ex-Beat­le Paul McCart­ney. Auch Folk-Rock-Le­gen­de Bob Dy­lan, Al­t­ro­cker Neil Young, Pink Floyd-Mit­be­grün­der Ro­ger Wa­ters und The Who ga­ben sich in In­dio die Eh­re. Von al­len Künst­lern hat nur Rol­ling-Sto­nes-Gi­tar­rist Ron­nie Wood sei­nen 70. Ge­burts­tag noch nicht hin­ter sich. Auch das Pu­bli­kum be­stand vor al­lem aus äl­te­ren Jahr­gän­gen. „Wood­stock für al­te Kna­cker – das ist das hier“, scherz­te der 64-jäh­ri­ge Mi­ke Bench, der aus Flo­ri­da an­ge­reist war. An­ge­sichts der Ti­cket­prei­se durf­ten die Be­su­cher ei­ni­ges er­war­ten: Die güns­tigs­ten Ein­tritts­kar­ten kos­te­ten um­ge­rech­net 355 Eu­ro, die teu­ers­ten 1 400 Eu­ro.

Face­book-Star Ka­pi­tän Jür­gen Schwandt zieht sich aus ge­sund­heit­li­chen Grün­den aus der Öf­fent­lich­keit zu­rück. Das kün­dig­te der 80jäh­ri­ge in der „Ham­bur­ger Mor­gen­post“an. Der Ka­pi­tän hat­te be­reits auf sei­ner Face­boo­ksei­te ge­schrie­ben, dass er sich ei­ner Ope­ra­ti­on un­ter­zie­hen müs­se. „Das Al­ter ist ein Ar­sch­loch“, kom­men­tier­te Schwandt. „Ich ha­be nicht mehr die Kraft, mich um die The­men zu küm­mern, mit de­nen ich Sie zum Grin­sen, zum Nach­den­ken oder ein paar Ree­der und rechts­dre­hen­de Trot­tel zum Är­gern brin­gen kann. Ein al­ter Ka­pi­tän weiß, wann es für ihn an der Zeit ist, von der Brü­cke zu ge­hen“. Es gren­ze an ein Wun­der, dass es ihm über­haupt ge­lun­gen sei, 80 zu wer­den. „In den ver­gan­ge­nen 63 Jah­ren ha­be ich knapp ei­ne Mil­li­on Zi­ga­ret­ten ge­raucht und in mei­nen frü­hen Jah­ren mehr ge­sof­fen als an­de­re in meh­re­ren Le­ben.“Schwandt un­ter­strich in der „Mor­gen­post“, dass es ihm wich­tig ge­we­sen sei, klar Po­si­ti­on zu be­zie­hen. „Als Leid­tra­gen­der des Drit­ten Rei­ches hat­te ich mir ge­schwo­ren, auf­zu­ste­hen ge­gen die neu­en Rech­ten, ge­gen die AfD und NPD.“Jetzt müs­se er sei­ne Kräf­te sam­meln für den letz­ten Ab­schnitt sei­nes Le­bens.

Die neue Pfäl­zi­sche Wein­kö­ni­gin heißt Ana­st­a­sia Kro­nau­er und kommt aus Neustadt an der Wein­stra­ße. Die 24-jäh­ri­ge An­ge­stell­te setz­te sich in ei­nem zwei­tei­li­gen Wett­streit ge­gen vier Mit­be­wer­be­rin­nen durch. Vor­mit­tags hat­ten die Kan­di­da­tin­nen vor ei­ner Fach­ju­ry ihr Wis­sen rund um das The­ma Wein un­ter Be­weis stel­len müs­sen. Am Frei­tag­abend wa­ren vor meh­re­ren hun­dert Zu­schau­ern und der Ju­ry auch Schlag­fer­tig­keit und Charme ge­fragt. Die 78. Pfäl­zer Wein­ma­jes­tät wird nun ein Jahr lang bei rund 300 Ter­mi­nen im In- und Aus­land die Pfäl­zer Win­zer und de­ren Wei­ne re­prä­sen­tie­ren.

Sie re­prä­sen­tiert ein Jahr lang die Pfäl­zer Wei­ne: Ana­st­a­sia Kro­nau­er. Fo­to: avs

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.