Kö­nig er­hält Frie­dens­preis

Der Sonntag (Mittelbaden) - - ERSTE SEITE -

Jor­da­ni­ens Kö­nig Ab­dul­lah II. ist ges­tern in Münster mit dem West­fä­li­schen Frie­dens­preis aus­ge­zeich­net wor­den. In sei­ner Lau­da­tio hob Bun­des­prä­si­dent Gauck das En­ga­ge­ment des Preis­trä­gers für Flücht­lin­ge aus Sy­ri­en her­vor. Die Wirt­schaft­li­che Ge­sell­schaft für West­fa­len und Lip­pe ehr­te mit dem Preis den Ein­satz des Kö­nigs für Frie­den und Sta­bi­li­tät im Na­hen Os­ten. Ne­ben Ab­dul­lah II. er­hielt die Ak­ti­on Süh­ne­zei­chen Frie­dens­diens­te den zwei­ge­teil­ten Preis. Rund 656 000 sy­ri­sche Flücht­lin­ge leb­ten in Jor­da­ni­en, hob Gauck her­vor. „Die Ver­sor­gung die­ser Men­schen ver­schlingt ei­nen gu­ten Teil des Staats­haus­halts.“Jor­da­ni­en sei bis an die Gren­ze sei­ner Ka­pa­zi­tä­ten ge­gan­gen, um zu hel­fen. Das Land ha­be sich ge­öff­net und in ei­ner Wei­se groß­zü­gig ge­zeigt, die bei­spiel­haft sei, so Gauck. Der Preis des West­fä­li­schen Frie­dens ist mit 100.000 Eu­ro der höchst­do­tier­te deut­sche Frie­dens­preis.

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