KSC mo­ti­viert ge­gen „ Club“

KSC will heu­te Auf­wärts­trend be­stä­ti­gen

Der Sonntag (Mittelbaden) - - Erste Seite - Ha­rald Lin­der

„Wir wol­len mit den Fans im Rü­cken ein rich­tig gu­tes Spiel ma­chen und da­bei na­tür­lich er­folg­reich sein“, be­tont KSCChef­trai­ner To­mas Oral vor der heu­ti­gen Par­tie ge­gen den 1. FC Nürn­berg (13.30 Uhr, Wild­park­sta­di­on). Frag­lich ist der Ein­satz von Tor­jä­ger Dia­man­ta­kos (Ad­duk­to­ren­pro­ble­me).

Wenn sich heu­te Mit­tag der KSC und der 1. FC Nürn­berg (13.30 Uhr, Wild­park­sta­di­on) ge­gen­über­ste­hen, tref­fen zwei Mann­schaf­ten auf­ein­an­der, für die das ers­te Sai­son­vier­tel nicht ge­ra­de wunsch­ge­mäß ver­lau­fen ist. Mit je­weils acht Punk­ten düm­peln bei­de in ge­fähr­li­cher Nä­he der Ab­stiegs­plät­ze. Des­halb geht es so­wohl für den KSC als auch für den „Club“dar­um, zu punk­ten, um die Ge­fah­ren­zo­ne zu ver­las­sen. Bei­de Teams ha­ben zu­letzt aber ei­nen leich­ten Auf­wärts­trend ge­zeigt. Nürn­berg ließ mit zwei Sie­gen in Fol­ge (bei Ar­mi­nia Bielefeld und ge­gen Uni­on Ber­lin) den ka­ta­stro­pha­len Sai­son­start zu­nächst ver­ges­sen und beim KSC ist nach dem ers­ten Sai­son­sieg ge­gen Erz­ge­bir­ge Aue so­wie dem Re­mis in Düs­sel­dorf eben­falls leich­te Ent­span­nung ein­ge­kehrt. Den­noch: Die Mann­schaft prä­sen­tiert sich noch längst nicht so sta­bil, wie sich das KSC-Chef­trai­ner To­mas Oral wünscht. Aber mitt­ler­wei­le scheint zu­min­dest die Ab­wehr wie­der ei­ni­ger­ma­ßen si­cher zu ste­hen – sieht man von der „Slap­stick-Ein­la­ge“von Bjar­ne Tho­el­ke und Re­né Voll­ath beim Ge­gen­tref­fer in Düs­sel­dorf ab. Le­dig­lich acht­mal muss­te der KSC-Schluss­mann bis­her den Ball aus dem Netz ho­len, Nürn­berg da­ge­gen kas­sier­te schon 14 Ge­gen­tref­fer. Wo­bei dies vor al­lem den bei­den Par­ti­en in Braun­schweig (1:6) und in Bochum (4:5) ge­schul­det war. Doch von die­ser Sta­tis­tik will sich To­mas Oral nicht blen­den las­sen. „Wir müs­sen auf uns schau­en. Wir wol­len mit un­se­ren Fans im Rü­cken ein rich­tig gu­tes Spiel ma­chen und da­bei na­tür­lich er­folg­reich sein“, vi­siert der KSC-Übungs­lei­ter un­be­dingt den zwei­ten Heim­sieg die­ser Sai­son in ei­nem Spiel an, in dem En­ri­co Va­len­ti­ni ein­mal mehr mit sei­ner frän­ki­schen Ver­gan­gen­heit kon­fron­tiert wird: Der Ab­wehr­spie­ler des KSC hat schon als vier­jäh­ri­ger Knirps bei den „Club­be­rern“ge­kickt. Per­so­nell kann To­mas Oral im 300. Heim­spiel des KSC in der ein­glei­si­gen Zwei­ten Li­ga fast aus dem Vol­len schöp­fen. Le­dig­lich der lang­zeit­ver­letz­te Gaé­tan Krebs so­wie Mar­tin Stoll, der das Trai­ning un­ter der Wo­che ab­bre­chen muss­te (Ober­schen­kel), ste­hen nicht zur Ver­fü­gung. Ein Fra­ge­zei­chen steht noch hin­ter Di­mi­tris Dia­man­ta­kos, der an­ge­schla­gen von der grie­chi­schen Na­tio­nal­mann­schaft zu­rück­kehr­te. We­gen Ad­duk­to­ren­pro­ble­men ab­sol­vier­te er ges­tern mit Ath­le­tik-Trai­ner Flo­ri­an Böck­ler nur Ein­zel­trai­ning. Oh­ne Bles­su­ren ha­ben Gri­scha Prö­mel und Franck Kom ih­re Län­der­spiel­rei­sen über­stan­den. Auch die zu­letzt leicht an­ge­schla­ge­nen Hi­ro­ki Ya­ma­da und Den­nis Kem­pe konn­ten wie­der das vol­le Trai­nings­pro­gramm ab­sol­vie­ren. Für Kem­pe könn­te es ge­gen den „Club“üb­ri­gens zum Auf­ein­an­der­tref­fen mit sei­nem Bru­der To­bi­as kom­men, der vor die­ser Sai­son von Darm­stadt nach Nürn­berg wech­sel­te. Schieds­rich­ter der Be­geg­nung, zu der et­wa 17 000 Zu­schau­er (da­von et­wa 1 500 aus Nürn­berg) er­war­tet wer­den, ist Fe­lix Zway­er aus Ber­lin.

Ein­satz von Tor­jä­ger Dia­man­ta­kos frag­lich

300. Heim­spiel des KSC in der ein­glei­si­gen Zwei­ten Fuß­ball-Bun­des­li­ga: En­ri­co Va­len­ti­ni und Co tref­fen heu­te (13.30 Uhr) im Wild­park auf den 1. FC Nürn­berg. Fo­to: GES/Gün­gör

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