Rei­se­mo­sa­ik

Der Sonntag (Mittelbaden) - - REISE & URLAUB - Mag hf

In dem Ham­bur­ger Mi­nia­tur Wun­der­land hat ein knapp 190 Qua­drat­me­ter gro­ßes neu­es Are­al zu Ita­li­en ge­öff­net. Nach­ge­baut wur­den Rom, die Tos­ka­na, Cin­que Ter­re, Süd­ti­rol, Amal­fi­küs­te und der Ve­suv. Die La­gu­nen­stadt Ve­ne­dig soll noch fol­gen. Das Mi­nia­tur Wun­der­land ist die größ­te Mo­dell­ei­sen­bahn­an­la­ge der Welt und be­fin­det sich in der his­to­ri­schen Spei­cher­stadt. Auf der 1 490 Qua­drat­me­ter gro­ßen An­la­gen­flä­che lie­gen ins­ge­samt 15,4 Ki­lo­me­ter Glei­se im Maß­stab 1:87; das ent­sprä­che in der Rea­li­tät et­wa 1340 Ki­lo­me­ter Glei­se, auf de­nen über 1040 di­gi­tal ge­steu­er­te Zü­ge ver­keh­ren. Zu ent­de­cken gibt es laut Be­trei­ber 30 000 Fi­gu­ren, mehr als 500 Kir­chen, Häu­ser und Brü­cken so­wie mehr als 100 Zü­ge. Al­lein der Pe­ters­dom mit Ko­lon­na­den be­ste­he aus 22 000 Ein­zel­tei­len. Die At­trak­ti­on hat täg­lich von 9.30 Uhr bis 18 Uhr ge­öff­net. Sams­tags und sonn­tags öff­nen sich die To­re um 8 Uhr be­zie­hungs­wei­se 8.30 Uhr. Wer War­te­zei­ten um­ge­hen möch­te, kann sei­ne Ti­ckets im vor­aus über das In­ter­net re­ser­vie­ren: www.mi­nia­tur-wun­der­land.de/be­such/ti­ckets

Pat­ta­ya und Hua Hin rü­cken zu­sam­men. Ei­ne neue Fäh­re in Thai­land soll die bei­den Ur­laubs­or­te ver­bin­den. Die Er­öff­nung der Rou­te ist für das Jahr 2020 ge­plant, teil­te das Trans­port­mi­nis­te­ri­um des Lan­des mit. Das thai­län­di­sche Ka­bi­nett muss die Plä­ne noch ge­neh­mi­gen. Pat­ta­ya liegt rund 150 Ki­lo­me­ter süd­öst­lich von Bang­kok, Hua Hin da­ge­gen et­wa 200 Ki­lo­me­ter süd­west­lich der Haupt­stadt. Der Golf von Thai­land trennt bei­de Fe­ri­en­zie­le, die cir­ca 330 Stra­ßen­ki­lo­me­ter von­ein­an­der ent­fernt lie­gen. Die Fahrt mit dem Au­to dau­ert un­ge­fähr vier­ein­halb St­un­den. Die neue Fäh­re soll nur ein­ein­halb bis zwei St­un­den brau­chen. Pat­ta­ya zähl­te 2015 rund 8,1 Mil­lio­nen Tou­ris­ten.

Wenn Ur­lau­ber Ho­tel­bu­chungspor­ta­le im In­ter­net nut­zen, dann vor al­lem we­gen des Preis­ver­gleichs. In ei­ner Um­fra­ge des Heil­bron­ner In­sti­tuts für an­ge­wand­te Markt­for­schung in Zu­sam­men­ar­beit mit dem Ver­band In­ter­net Rei­se­ver­trieb (VIR) nann­ten 91 Pro­zent der Be­frag­ten den Preis­ver­gleich als wich­ti­gen oder sehr wich­ti­gen Grund für die Por­talnut­zung. Als wei­te­re wich­ti­ge Grün­de wur­den ge­nannt: gro­ße Aus­wahl, gu­te Über­sicht­lich­keit, schnel­le Bu­chungs­ab­wick­lung und ein gu­tes Preis­leis­tungs­ver­hält­nis. Von et­li­chen Nut­zern be­män­gelt wird ei­ne feh­len­de Über­sicht­lich­keit – al­ler­dings äu­ßer­ten we­ni­ger als zehn Pro­zent der Be­frag­ten die­se Kri­tik. Man­che Ur­lau­ber wün­schen sich mehr In­for­ma­tio­nen, bes­se­re Such­op­tio­nen, Be­ra­tung und di­rek­te An­sprech­part­ner. Ge­bucht wur­den die Ho­tels zu fast 90 Pro­zent für pri­va­te Zwe­cke. Als häu­figs­te zu­sätz­li­che Leis­tung wur­de ein Flug ge­bucht. Be­fragt wor­den wa­ren ins­ge­samt 1013 In­ter­net­nut­zer, die in den ver­gan­ge­nen zwölf Mo­na­ten min­des­tens ein­mal ein Ho­tel per In­ter­ne­tRei­se­por­tal ge­bucht hat­ten.

Der Flug­ha­fen im thai­län­di­sche Phu­ket kann durch ein neu­es Ter­mi­nal künf­tig deut­lich mehr Pas­sa­gie­re ab­fer­ti­gen. Die Ka­pa­zi­tät ver­dop­pelt sich na­he­zu auf 12,5 Mil­lio­nen Pas­sa­gie­re im Jahr, teil­te ein Flug­ha­fen­spre­cher mit. Das Ter­mi­nal soll 35 in­ter­na­tio­na­len Flug­ge­sell­schaf­ten Platz bie­ten. Das al­te Ge­bäu­de wird künf­tig für In­lands­flü­ge ge­nutzt. Die Er­öff­nung war schon im Ju­ni ge­plant, ver­zö­ger­te sich aber we­gen an­dau­ern­der Bau­ar­bei­ten. Phu­ket ist ei­ne der po­pu­lärs­ten Tou­ris­ten­des­ti­na­tio­nen in Thai­land. Die In­sel liegt knapp 900 Ki­lo­me­ter süd­lich von Bang­kok. Im ver­gan­ge­nen Jahr ka­men rund 9,3 Mil­lio­nen Be­su­cher. Der Flug­ha­fen wird auch von Flug­gäs­ten ge­nutzt, die auf das Fest­land rei­sen. Dort liegt un­ter an­de­rem der po­pu­lä­re Strand von Khao Lak. Aus Deutsch­land flie­gen zahl­rei­che Air­lines di­rekt nach Phu­ket.

Laut ei­ner Um­fra­ge von Bit­kom Re­se­arch ha­ben sie­ben Pro­zent der In­ter­net­nut­zer in Deutsch­land schon ein­mal ih­re Woh­nung auf ei­ner On­li­nePlatt­form für Pri­vat­un­ter­künf­te an­ge­bo­ten. Un­ter den jün­ge­ren Be­frag­ten im Al­ter von 14 und 29 Jah­ren lag der An­teil bei zehn Pro­zent. Von den 30- bis 49-Jäh­ri­gen ha­ben acht Pro­zent, von den 50- bis 64-Jäh­ri­gen sechs Pro­zent ih­re Woh­nung oder ihr Haus schon auf Web­sei­ten wie Couchsur­fing oder Airb­nb an­ge­bo­ten. Für die Um­fra­ge im Auf­trag des Bran­chen­ver­bands Bit­kom wur­den ins­ge­samt 809 In­ter­net­nut­zer in Deutsch­land te­le­fo­nisch be­fragt. Schnee a la car­te heißt es in Ischgl vom 9. bis 13. Ja­nu­ar 2017, wenn zehn in­ter­na­tio­na­le Künst­ler beim Schnee­skulp­tu­ren-Wett­be­werb „For­men in Weiß“das Ski­ge­biet mit ih­ren Krea­tio­nen gar­nie­ren. Ab dem Start­schuss ko­chen die aus­ge­wähl­ten Bild­hau­er mit dem Ischg­ler Schnee ihr ei­ge­nes Süpp­chen. In­ner­halb von nur fünf Ta­gen ent­ste­hen bis zu zehn Me­ter ho­he Skulp­tu­ren auf über 2 300 Me­ter See­hö­he ver­teilt im Ski­ge­biet und ver­wan­deln die Sil­vret­ta Are­na. Wer letzt­end­lich den Ge­schmack der Ischg­ler Preis­rich­ter am bes­ten ge­trof­fen hat, er­fah­ren die Künst­ler am 15. Ja­nu­ar bei der Sie­ger­eh­rung. Be­su­cher kön­nen von An­fang an da­bei sein und den Schnee­künst­lern bei ih­rer Ar­beit über die Schul­ter schau­en, oder die mehr als über­le­bens­gro­ßen Skulp­tu­ren bis En­de März beim Ski­fah­ren auf und ne­ben den Pis­ten ge­nie­ßen. So lan­ge blei­ben die ei­si­gen Ge­bil­de ga­ran­tiert „frisch“. Ei­ne Kar­te mit Er­klä­run­gen und Stand­or­ten der „For­men in Weiß“ist kos­ten­los vor Ort er­hält­lich. Wer ech­te Ster­ne-Kö­che im Ski­ge­biet in Ac­tion er­le­ben will: Am 2. und 3. April 2017 lie­fern sich in­ter­na­tio­na­le Spit­zen­kö­che beim 20. „Ster­ne Cup der Kö­che“in der Sil­vret­ta Are­na span­nen­de Du­el­le am Herd. Die Idee für „For­men in Weiß“? Wo­hin mit dem gan­zen Schnee? Das ha­ben sich die Ischg­ler vor 24 Jah­ren ge­fragt und mit dem Schnee­skulp­tu­ren-Wett­be­werb ein Kunst­pro­jekt ent­wi­ckelt. Seit­dem sen­den Bild­hau­er aus al­ler Welt je­des Jahr ih­re Ent­wür­fe an die Ischg­ler Ju­ry. Die­se wählt die bes­ten Ide­en aus und lädt zehn Künst­ler­paa­re zur Um­set­zung in die Sil­vret­ta Are­na ein.

Täu­schend echt: Auch der Ve­suv wur­de im neu­en Ita­li­en-Are­al des Mi­nia­tur Wun­der­lan­des in Hamburg in Sze­ne ge­setzt. Fo­to: Mi­nia­tur Wun­der­land Hamburg

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