Notar­ter­min am Frei­tag?

Der Sonntag (Mittelbaden) - - SPORT - Ha­rald Lin­der

Der kom­men­de Frei­tag könn­te der Tag wer­den, der da­hin­ge­hend in die Ge­schich­te des Karls­ru­her Sports ein­ge­hen wird, dass an die­sem 18. No­vem­ber 2016 die Stadt Karls­ru­he und der KSC die Ver­trä­ge über den Bau des neu­en Wild­park­sta­di­ons no­ta­ri­ell be­ur­kun­den und da­mit ei­ne über 20-jäh­ri­ge, oft sehr kon­tro­ver­se und emo­tio­nal ge­führ­te, Dis­kus­si­on ein po­si­ti­ves En­de ge­fun­den hat. Un­ter der Wo­che tra­fen sich die An­wäl­te bei­der Par­tei­en, um in­ten­siv an den De­tails die­ser Ver­trä­ge zu ar­bei­ten. Zu­letzt ging es da­bei vor al­lem noch dar­um, die Bau­aus­schrei­bung so zu gestal­ten, dass auf je­den Fall die not­wen­di­ge Qua­li­tät im Rah­men der 74,5 Mil­lio­nen Eu­ro, die für den Sta­di­on­kör­per ver­an­schlagt sind, ge­währ­leis­tet ist. Das 1000-Plät­ze-Park­haus, für das der KSC Pacht zahlt, soll dem Ver­ein auch au­ßer­halb der Spiel­ta­ge bei Ver­an­stal­tun­gen zur Ver­fü­gung ste­hen; was zu­nächst in­fra­ge stand. Und beim Ver­kauf des Sta­di­on­na­mens durch die Stadt soll kein Mit­be­wer­ber ei­nes KSC-Spon­sors, der mehr als 100 000 Eu­ro bringt, zum Zu­ge kom­men. Wei­ter ging es um die Fol­gen ei­ner mög­li­chen Ge­set­zes­än­de­rung bei der Grund­steu­er, bei der schrift­lich ver­ein­bart wur­de, dass die­se für den KSC bei 60 000 Eu­ro im Jahr ge­de­ckelt ist. Letzt­end­lich woll­te man sich dar­über ver­stän­di­gen, wie­weit der KSC bei ele­men­ta­ren Fra­gen in der Bau­aus­schrei­bung ein­ge­bun­den wer­den muss. Soll­te man in die­sen Punk­ten ei­ne Lö­sung fin­den – und da­nach sah es zu­letzt aus – dürf­te die­ser sport­his­to­ri­schen Ent­schei­dung am Frei­tag nichts mehr im Weg ste­hen.

Bis da­hin wer­den letz­te De­tails ge­klärt

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