Wie­der Kreu­zer

Todt-Vor­gän­ger er­neut KSC-Sport­di­rek­tor

Der Sonntag (Mittelbaden) - - SPORT - Ha­rald Lin­der

Als der SONN­TAG in sei­ner Aus­ga­be vom 16. Ok­to­ber schon den mög­li­chen Ab­schied von Jens Todt aus dem Wild­park an­kün­dig­te, mein­te Oli­ver Kreu­zer auf die Fra­ge, ob er sich des­sen Nach­fol­ge vor­stel­len kön­ne sehr di­plo­ma­tisch, dass er sich da­zu nicht äu­ßern wol­le, „da dies der Re­spekt ge­gen­über ei­nem Kol­le­gen, den ich sehr schät­ze, ein­fach ge­bie­tet“. Ei­ne Ant­wort, die da­mals aber schon den Schluss zu­ließ, dass dem 51-Jäh­ri­gen ei­ne Rück­kehr zum KSC durch­aus nicht ab­wä­gig er­schien. Nach­dem Todt er­klär­te, sei­nen zum 30. Ju­ni 2017 aus­lau­fen­den Ver­trag nicht zu ver­län­gern, wur­de er „mit so­for­ti­ger Wir­kung frei­ge­stellt“. Das war am Don­ners­tag – tags dar­auf gab der KSC die Ver­pflich­tung von Oli­ver Kreu­zer als neu­er (al­ter) Sport­chef be­kannt. Of­fi­zi­ell tritt er sei­nen Job am 1. De­zem­ber an. „Wir freu­en uns über sei­ne Rück­kehr in den Wild­park“, er­klär­te KSC-Prä­si­dent In­go Wel­len­reu­ther. „Wir ha­ben sport­lich wich­ti­ge Wo­chen bis zur Win­ter­pau­se vor uns mit der an­schlie­ßen­den Vor­be­rei­tung auf die Rück­run­de so­wie die wei­te­re Ka­der­pla­nung“. Zwi­schen 1985 und 1992 be­stritt Oli­ver Kreu­zer 182 Spie­le für den KSC. Von 2011 bis 2013 war er als Sport­di­rek­tor im Wild­park. Dann wech­sel­te er für ei­ne Ab­lö­se­sum­me von 650 000 Eu­ro zum Ham­bur­ger SV. Da­nach war er bei 1860 Mün­chen und wur­de bei den „Lö­wen“im Ju­ni 2016 trotz er­folg­rei­cher Ar­beit frei­ge­stellt. Jetzt sag­te Kreu­zer nach Auf­lö­sung sei­nes Ver­tra­ges mit den Münch­nern, dass er froh sei, „wie­der beim KSC zu sein“. Kreu­zer wei­ter: „Die Zu­sam­men­ar­beit und die At­mo­sphä­re im Ver­ein wa­ren im­mer her­vor­ra­gend. Die Her­aus­for­de­rung in sport­lich schwie­ri­ger Zeit neh­me ich sehr ger­ne an.“

Rück­kehr in den Wild­park: Oli­ver Kreu­zer ist ab Don­ners­tag Sport­di­rek­tor des KSC. Von Mai 2011 bis Ju­ni 2013 hat­te der 51-Jäh­ri­ge die­sen Job schon ein­mal in­ne. Dann kam Jens Todt, den er nun be­erbt. Fo­to: GES

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