Wann kau­fen Sie Ih­re Ge­schen­ke ein?

Der Sonntag (Mittelbaden) - - AKTUELL - Er/Fo­tos: Fa­b­ry

„Das ist un­ter­schied­lich“, be­tont My­ri­am Boett­cher (47), Selbst­stän­di­ge aus Neu­luß­heim. „Vie­les kau­fe ich schon früh. Es kann aber auch pas­sie­ren, dass ich kurz vor Weih­nach­ten oder so­gar am 24. selbst noch et­was Schö­nes se­he und es zu­sätz­lich ho­le. Für mich ge­hö­ren klei­ne Ge­schen­ke ein­fach da­zu.“

„Meist re­la­tiv kurz­fris­tig“, sagt Gi­se­la Rit­ter (65), Heil­prak­ti­ke­rin aus Lein­gar­ten. „Ge­schen­ke kau­fe ich ein bis zwei Wo­chen vor Weih­nach­ten. Ich über­le­ge vor­her, was ich ver­schen­ke, und ge­he dann ge­zielt in die Stadt. Ein­fach nur Geld aus­zu­ge­ben, weil man das eben macht, kommt nicht in Fra­ge.“

„Kurz vor knapp“, er­klärt Michael Bech­ter (32), His­to­ri­ker aus Bret­ten. „Ich weiß, was sich mei­ne Fa­mi­lie und Freun­de wün­schen. Die Ge­schen­ke gibt’s tra­di­tio­nell am Hei­li­gen Abend. Na­tür­lich macht es auch Freu­de, selbst be­schenkt zu wer­den, aber noch schö­ner als das fin­de ich das Zu­sam­men­sein.“

„Gar nicht“, meint Ge­org Zie­ger (56), Elek­tri­ker aus Phil­ipps­burg. „Wir schen­ken uns im Fa­mi­li­en­kreis ein­fach nichts mehr. Je­der hat doch oh­ne­hin schon al­les. Der west­li­che Mensch ist ge­sät­tigt, was Kon­sum­gü­ter be­trifft. Für mich ist das Schö­ne an Weih­nach­ten die frei­en Ta­ge und das gu­te Es­sen.“

„Schon re­la­tiv früh“, ant­wor­tet Mar­tin Hundt (27), Rei­se­lei­ter aus Sie­gen, zu Be­such bei sei­ner Freun­din in Karls­ru­he. „Nor­ma­ler­wei­se kau­fe ich die Ge­schen­ke im No­vem­ber, so­wohl on­li­ne als auch in der Stadt. Für die­ses Jahr ha­be ich al­le zu­sam­men. Nichts zu ver­schen­ken ist für mich kei­ne Op­ti­on.“

„Eher kurz­fris­tig“, ant­wor­tet Sa­bi­ne Zahs (48), Be­am­tin aus Neu­luß­heim. „Ei­gent­lich ha­ben wir schon vor ei­ni­gen Jah­ren aus­ge­macht, uns nichts zu schen­ken. Ei­ne Klei­nig­keit wie selbst ge­strick­te So­cken gibt’s dann aber nor­ma­ler­wei­se doch. Für die­ses Jahr muss ich mir noch et­was über­le­gen.“

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