Sonn­tags-Cock­tail

Der Sonntag (Mittelbaden) - - WETTER -

Buch­rück­ga­be mit 63 Jah­ren Ver­spä­tung: Ei­ne bri­ti­sche Rent­ne­rin hat ih­rer frü­he­ren Schul­bi­blio­thek nach 63 Jah­ren ein Buch zu­rück­ge­bracht. Sie hat­te die „Rei­se mit ei­nem Esel durch die Ce­ven­nen“von Ro­bert Lou­is Ste­ven­son beim Auf­räu­men in ih­rem Haus ge­fun­den, wie die Bü­che­rei mit­teil­te. Laut Stem­pel hät­te das Werk be­reits 1953 an die North Wals­ham High School im eng­li­schen Nor­folk zu­rück­ge­ge­ben wer­den müs­sen. Die Frau hat­te Glück: Die Schu­le be­rech­net kei­ne Ge­büh­ren für über­zo­ge­ne Leih­fris­ten. „Die Da­me, die das Ro­bert-Lou­is-Ste­ven­son-Buch zu­rück­gab ent­schul­dig­te sich, dass sie es nicht frü­her zu­rück­ge­bracht ha­be – aber bes­ser spät, als nie“, sag­te Bi­b­lio­the­ka­rin Liz Sa­wy­er. AFP

Daniel Rad­clif­fe (27) wür­de – wenn er Kin­der hät­te – ih­nen am liebs­ten un­ter­sa­gen, Schau­spie­ler zu wer­den. „Es wä­re ver­lo­gen, wenn ich ih­nen das als Ex-Har­ry-Pot­ter ver­bie­ten wür­de. Wenn Sie mich aber fra­gen, ob ich mir für mei­ne Kin­der wün­sche, dass sie be­rühmt wer­den, dann lau­tet die Ant­wort de­fi­ni­tiv Nein“, sag­te der bri­ti­sche Schau­spie­ler der „Süd­deut­schen Zei­tung“. „Ich fän­de es toll, wenn ich mal Kin­der hät­te, die im Film­ge­schäft ar­bei­ten, aber nicht un­be­dingt als Schau­spie­ler.“Er ha­be ver­dammt viel Glück ge­habt, er­läu­ter­te Rad­clif­fe. „Die Wahr­schein­lich­keit, dass man ab­stürzt, ge­ra­de wenn man jung be­rühmt wird, ist sehr hoch. Zu­ge­spitzt ge­sagt, bin ich schon sehr froh, dass ich jetzt hier ne­ben Ih­nen sit­zen kann und ein stil­les Was­ser trin­ke, an­statt mir He­ro­in zu sprit­zen.“

Schau­spie­ler Fritz Wep­per hält trotz ei­ner Herz-OP am Dreh­plan für das neue Jahr fest. Im Mai 2017 wer­de der 75-Jäh­ri­ge wie­der dre­hen, sag­te ges­tern Wep­pers An­walt Nor­man Sy­nek. Wep­per spielt in der ARD-Se­rie „Um Him­mels Wil­len“Bür­ger­meis­ter Wolf­gang Wöl­ler. Der Schau­spie­ler hat­te sich am Mitt­woch in ei­ner Kli­nik in Ös­ter­reich ei­ner Herz­klap­pen-Ope­ra­ti­on un­ter­zo­gen.

Vo­lo­c­op­ter-Er­fin­der Zo­sel sieht sich als Vi­sio­när: Per An­hal­ter in die Ga­la­xis? Das viel­leicht nicht. Alex Zo­sel, ei­ner der drei Köp­fe hin­ter der in Karls­ru­he ent­wor­fe­nen Pas­sa­gier­droh­ne Vo­lo­c­op­ter, hat durch­aus Vi­sio­nen: „Ich stel­le mir vor, wie un­se­re Droh­nen bei­spiels­wei­se Leu­te vom Flug­ha­fen He­ath- row in die Lon­do­ner In­nen­stadt trans­por­tie­ren“, sag­te er in Karls­ru­he. Sein Ziel sei ein Pilotprojekt in nicht all­zu fer­ner Zu­kunft, bei dem bei­spiels­wei­se zu­nächst et­wa 20 Droh­nen zwi­schen zwei Punk­ten hin- und her­flie­gen könn­ten. „Die Tür­kei hat­te vor ei­ni­ger Zeit be­reits In­ter­es­se an ei­nem Shut­tle über den Bo­spo­rus.“We­gen der ak­tu­el­len po­li­ti­schen La­ge sei dar­an mo­men­tan aber nicht zu den­ken.

Hal­le Ber­ry (50) ist der Mei­nung, dass es glück­lich macht, Be­dürf­ti­gen zu hel­fen. „Es fühlt sich gut an“, sag­te die Os­carP­reis­trä­ge­rin bei ei­ner New Yor­ker Ga­laVer­an­stal­tung, bei der Spen­den für die For­schung zu Ge­sund­heits­pro­ble­men von Frau­en ge­sam­melt wer­den, wie „E!On­li­ne“ges­tern be­rich­te­te. „Es fühlt sich gut an, je­de Macht, die man hat, je­de Be­rühmt­heit, die ich über die Jah­re im Ge­schäft ge­sam­melt ha­be, zu nut­zen.“Hal­le Ber­ry spen­de­te dem Be­richt zu­fol­ge ei­ne Mil­li­on Dollar für Krebs­for­schung an das Can­cer Re­se­arch In­sti­tu­te. avs

Schau­spie­le­rin Hal­le Ber­ry hilft ger­ne – es ma­che sie glück­lich, sagt sie. Fo­to: AFP

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