Ge­gen­wind für Oral nimmt zu

Fans for­dern Raus­wurf des KSC-Trai­ners

Der Sonntag (Mittelbaden) - - SPORT - Ha­rald Lin­der

Gri­scha Prö­mel („mein Bock hat zum 0:2 ge­führt“) üb­te sich in Selbst­kri­tik und der ver­letz­te Tor­hü­ter Dirk Or­lis­hau­sen mahn­te die Gäs­te im Vip-Zelt, die Mann­schaft im Ab­stiegs­kampf, in dem sich der KSC nach der 1:2(0:2)-Heim­nie­der­la­ge ge­gen Greu­ther Fürth mehr denn je be­fin­det, jetzt nicht im Stich zu las­sen, auch wenn der er­hoff­te Be­frei­ungs­schlag ver­passt wur­de. Da­bei hät­te der Frei­tag­abend, trotz ei­nes 0:2-Pau­sen­rück­stands nach den frü­hen Ge­gen­to­ren durch Kha­led Na­rey (5.) und Ma­this Bol­ly (24.), noch ei­ni­ger­ma­ßen ver­söhn­lich en­den kön­nen, wenn Di­mi­tris Dia­man­ta­kos in der 90. Spiel­mi­nu­te sei­nen zwei­ten Foul­elf­me­ter ver­wan­delt hät­te.

Bit­te­re 1:2-Nie­der­la­ge ge­gen Greu­ther Fürth

Doch der Grie­che, der den KSC nach 80 Mi­nu­ten per Straf­stoß auf 1:2 her­an­ge­bracht hat­te, schei­ter­te an Fürths star­kem Tor­hü­ter Ba­lazs Me­gye­ri. Die vier­te He­implei­te des KSC war per­fekt und die ge­ra­de mal noch 10575 Zu­schau­er for­der­ten laut­stark den Raus­wurf des Trai­ners. To­mas Oral denkt aber nicht dar­an, auf­zu­ge­ben, son­dern ist wei­ter da­von über­zeugt, dass es ge­lin­gen wird, „mit der Mann­schaft da un­ten raus zu kom­men. Viel­leicht ge­lingt uns ja in Dres­den ei­ne Über­ra­schung“, mein­te der 43-Jäh­ri­ge, der dort aber – soll­te er dann über­haupt noch auf der Bank sit­zen – auf Ma­rin Sver­ko (Mus­kel­fa­ser­riss) und En­ri­co Va­len­ti­ni (In­nen­band­ver­let­zung) ver­zich­ten muss, die für Wo­chen aus­fal­len wer­den.

Läuft sei­ne Zeit beim KSC bald ab? Coach To­mas Oral spürt viel Ge­gen­wind. Fo­to: GES/Gil­li­ar

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