Erst seit 1926 wie­der Klos­ter

Der Sonntag (Mittelbaden) - - DIE REGION -

Seit 1926 le­ben wie­der Be­ne­dik­ti­ner­mön­che im Stift Neu­burg. Die Erz­ab­tei Beu­ron im Do­nau­tal kauf­te die Ge­bäu­de und sorg­te für die Neu­grün­dung, nach­dem ein zwei­jäh­ri­ger Ver­such auf dem Micha­els­berg von Un­ter­grom­bach ge­schei­tert war. Auf dem Hö­hen­rü­cken zwi­schen Neckar und dem Maus­bach war von Lorsch aus das ers­te Klos­ter 1130 auf­ge­baut wor­den. Die Be­woh­ner leb­ten nach der Or­dens­re­gel des Hei­li­gen Be­ne­dikt. Im Lauf der Ge­schich­te be­her­berg­te der Ort auch Män­ner und Frau­en an­de­rer Or­den. Ei­ne Äb­tis­sin er­laub­te um 1560 die lu­the­ri­sche Leh­re und 1572 be­stand kein Kon­vent mehr. Ein Jahr­hun­dert spä­ter wur­de ein ad­li­ges Fräu­lein­stift ein­ge­rich­tet. Der pfäl­zi­sche Kur­fürst Jo­hann Wil­helm über­gab Neu­burg 1702 dem ka­tho­li­schen Je­sui­ten­or­den. Die äl­te­ren Tei­le der heu­ti­gen Klos­ter­an­la­ge er­hiel­ten in je­ner Zeit ih­re Gestalt. Neu­burg ging 1803 in wech­seln­den Pri­vat­be­sitz über und wur­de zum be­rühm­ten Treff­punkt von Künst­lern und Li­te­ra­ten der Hei­del­ber­ger Ro­man­tik.

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