Klei­ner Schritt Rich­tung Rettung

KSC holt bei Dy­na­mo Dres­den ei­nen Punkt

Der Sonntag (Mittelbaden) - - SPORT - Ha­rald Lin­der

Der KSC steckt trotz ei­nes hart er­kämpf­ten 0:0-Un­ent­schie­dens am Frei­tag­abend bei Dy­na­mo Dres­den, an dem der über­ra­gen­de Kee­per Re­né Voll­ath gro­ßen An­teil hat­te, wei­ter im Ta­bel­len­kel­ler. Die er­hoff­te „Wun­der­hei­lung“in Form ei­nes Sie­ges konn­te auch In­te­rims­trai­ner Lu­kas Kwas­ni­ok, der „Not­arzt“am Kran­ken­bett des Pa­ti­en­ten KSC, in Sach­sen nicht voll­brin­gen. In Dres­den muss­te Kwas­ni­ok, der schon auf die ver­letz­ten En­ri­co Va­len­ti­ni und Ma­rin Sver­ko ver­zich­ten muss­te, auch noch Martin Stoll (Ober­schen­kel­zer­rung) und Bjar­ne Tho­el­ke (Kopf­ver­let­zung) er­set­zen. Des­halb stan­den gleich sechs Neue in der Start­elf des KSC. Der spiel­te in der Ab­wehr mit Da­vid Kin­som­bi, Jor­di Fi­gueras und Den­nis Kem­pe erst­mals mit ei­ner Drei­er­ket­te, die bei Dresd­ner An­grif­fen durch Cha­r­al­am­pos Mavri­as und Mat­thi­as Ba­der zu ei­ner Fün­fer­ket­te wur­de, was die Dy­na­mo-Of­fen­si­ve zu­nächst vor gro­ße Pro­ble­me stell­te. Ei­ne star­ke Par­tie bot der oft ge­schmäh­te Jor­di Fi­gueras, den Kwas­ni­ok als „Fels in der Bran­dung“be­zeich­ne­te. „Er hat mit sei­ner Rou­ti­ne und sei­nem Stel­lungs­spiel vie­le brenz­li­ge Si­tua­tio­nen lö­sen kön­nen“, war Kwas­ni­ok mit der Leis­tung des Spa­ni­ers „sehr zu­frie­den“, wie er sag­te. Am kom­men­den Sams­tag (13 Uhr, Wild­park­sta­di­on) will der Oral-Nach­fol­ger ge­gen Ein­tracht Braun­schweig ver­su­chen, sei­nen Kurz­zeit­job mit ei­nem Er­folg zu be­en­den um da­mit den KSC wie­der et­was zu sta­bi­li­sie­ren.

Voll­ath ein star­ker Rück­halt beim 0:0

Über­zeu­gen­de Leis­tung in Dres­den: KSC-Ab­wehr­spie­ler Jor­di Fi­gueras. Fo­to: GES/Gün­gör

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