Was ma­chen Sie zwi­schen den Jah­ren?

Der Sonntag (Mittelbaden) - - DIE REGION -

„Die­ses Jahr bin ich auf Si­zi­li­en“, sagt Phil­ipp Bri­gel (23), Er­zie­her aus dem Land­kreis Karls­ru­he. „Ge­mein­sam mit mei­ner Freun­din und ih­rem Va­ter be­su­chen wir die Fa­mi­lie von ih­nen. Ich war schon ein­mal da und es ist, wie man es sich vor­stellt: sehr herz­lich, mit viel Tru­bel und noch mehr gu­tem Es­sen.“

„Ich ver­brin­ge ganz klas­sisch Zeit mit der Fa­mi­lie“, meint Ro­bert Sicks (27), Wirt­schafts­ma­the­ma­ti­ker aus Karls­ru­he. „Wir fah­ren so­wohl zu mei­nen El­tern als auch zu de­nen mei­ner Freun­din. Mein Va­ter hat au­ßer­dem zwi­schen den Jah­ren Ge­burts­tag. An­sons­ten schau­en wir ein­fach, was sich so er­gibt.“

„Ich ar­bei­te“, er­klärt Michae­la Ve­ne­zia­no (51), Kran­ken­schwes­ter aus Karls­ru­he. „Schicht­dienst und Ein­sät­ze auch an Fei­er­ta­gen ge­hö­ren bei uns da­zu. Wir be­spre­chen vor­her, wer wel­che Di­ens­te ma­chen kann. Da ich im häus­li­chen Be­reich tä­tig bin, merkt man schon die be­son­de­re Stim­mung die­ser Zeit.“

„Auch nichts an­ders als sonst“, be­tont Jörg Hä­cker (41), selbst­stän­di­ger IT-Be­ra­ter aus Karls­ru­he. „Das ist ei­ne ganz nor­ma­le Zeit für mich. Ich schaue, was der Tag bringt, be­son­ders wenn kei­ne Auf­trä­ge an­lie­gen. Selbst Fei­er­ta­ge be­deu­ten mir nicht viel. Es ist doch im Grun­de im­mer das Glei­che ...“

„Ich bin be­ruf­lich in Es­sen“, er­wi­dert Re­na­ta Du­rys (52), Pfle­ge­rin aus Po­sen und Jock­grim. „Na­tür­lich ist es scha­de, aber der Job geht vor. Mein Part­ner und ich füh­ren oh­ne­hin ei­ne Fern­be­zie­hung zwi­schen mei­ner Hei­mat Po­len und Deutsch­land. Whats­App und Sky­pe hel­fen uns, in Kon­takt zu blei­ben.“

„Das ist ei­ne Ar­beits­wo­che für mich“, äu­ßert Clau­dia Voll­mer (61), Rei­ni­gungs­kraft aus Stu­ten­see. „Da­für hat­te ich die Weih­nachts­wo­che frei. Seit zwölf Jah­ren ha­be ich wech­seln­de Ein­sät­ze, ich bin das ge­wohnt. Ich ar­bei­te im Pfle­ge­heim. Zwi­schen den Jah­ren geht es dort meis­tens et­was ru­hi­ger zu.“

er/Fo­tos: Fa­b­ry

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.