CD-Check

Der Sonntag (Mittelbaden) - - TIPPS & THEMEN -

Im­mer mal wie­der ge­sche­hen Zei­chen und Wun­der und es er­scheint ein neu­es Al­bum mit rich­tig gu­ter Rock­mu­sik. Die Ex­per­ten von „clas­si­crock.net“be­zeich­nen die Mu­sik der fran­zö­si­schen Band Dot Le­ga­cy als „Mi­schung aus Sto­ner Rock, Psy­che­de­lic, Al­ter­na­ti­ve, Jazz, Break– downs, Prog, Funk und Hard­core-Gangs­houts“. Hät­ten sie zu­dem noch die At­tri­bu­te „Blues­rock“und „Wüs­ten­rock“ver­wen­det, wä­re die Sa­che per­fekt. Dot Le­ga­cy hat­ten seit ih­rer Grün­dung 2009 auf Tou­ren in Eu­ro­pa und Bra­si­li­en mit den Truck­figh­ters und den Blues Pills und ih­rem selbst­be­ti­tel­ten De­büt Al­bum (2014) für Auf­se­hen ge­sorgt. Mit ih­rem in wei­ten Tei­len ex­pe­ri­men­tel­len und pro­gres­si­ven zwei­ten Al­bum „To The Ot­hers“le­gen sie jetzt noch ei­nen drauf. Die Band selbst be­schreibt ih­ren Sound in­zwi­schen als „Ener­gy Rock“, der zwei Seiten wi­der­spie­gelt. Zum ei­nen den ex­pe­ri­men­tel­len Teil und die Su­che nach un­kon­ven­tio­nel­len An­sät­zen in der Mu­sik und zum an­de­ren den Wunsch, die Leu­te ganz ein­fach zum Ro­cken und Tan­zen zu brin­gen. Was auch gar nicht mal so schlecht ist: Das Al­bum en­det be­reits nach re­la­tiv kur­zen 35 Mi­nu­ten – die­se sind aber so prall mit Qua­li­tät ge­füllt, dass der Spruch „In der Kürze liegt die Wür­ze“hier ein­deu­tig zu­trifft.

Dot Le­ga­cy, To The Ot­hers, Se­ta­light Re­cor­d­sSoul­food

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