Nur drei zum DRB

Der Sonntag (Mittelbaden) - - SPORT - Matz/SO

Nach Ablauf der Mel­de­frist für die nächs­te Rin­ger-Sai­son steht fest: Nur drei der mo­men­tan noch acht Bun­des­li­gis­ten wol­len un­ter dem Dach des Deut­schen Rin­ger Bun­des (DRB) wei­ter ma­chen, und zwar der ASV Mainz, der KSV Köl­ler­bach und TuS Adel­hau­sen. Im Deut­schen Rin­ger-Bund blei­ben wol­len au­ßer­dem die Süd-Zweit­li­gis­ten ASV Ur­lof­fen, RKG Frei­burg so­wie SV Tri­berg. Auch Re­gio­nal­li­gist VfL Neckar­gartach gab sei­ne Zu­sa­ge zur Bun­des­li­ga. Die üb­ri­gen Erst­li­gis­ten SV Ger­ma­nia Wein­gar­ten, KSV Isprin­gen, ASV Nen­din­gen, KSV Aa­len, VfK Schif­fer­stadt, da­zu der Nord-Zweit­li­gist KAV Mans­fel­der­land, wol­len wie mehr­fach be­rich­tet ei­ne Li­ga in Ei­gen­re­gie der Deut­schen Rin­gerLi­ga (DRL). Trotz An­dro­hung har­ter

Rin­gen: Bruch ist prak­tisch be­sie­gelt

Sank­tio­nen des DRB ge­gen ab­trün­ni­ge Ver­ei­ne (Sper­re bis zu vier Jah­ren, Geld­stra­fen bis zu 25000 Eu­ro, Aus­schluss von Ath­le­ten aus dem Bun­des­ka­der) rück­te al­so kein wei­te­rer Ver­ein mehr von die­ser In­ten­ti­on ab. In ei­nem vom DRB ver­öf­fent­lich­ten zwei­ten „Of­fe­nen Brief“sieht der Ver­band un­ter an­de­rem die Nach­wuchs­för­de­rung ge­fähr­det: „Die Aus­glie­de­rung ei­ner ei­gen­stän­di­gen Rin­ger-Bun­des­li­ga kol­li­diert ein­deu­tig mit den staat­li­chen und ver­band­li­chen Vor­ga­ben. Der DRB kann und darf dem des­halb als ver­ant­wort­li­cher Part­ner im staat­li­chen För­der­kon­zept nicht zu­stim­men.“Au­ßer­dem heißt es in dem „Of­fe­nen Brief“: „Dem DRB geht es bei die­sem The­ma ins­ge­samt auch dar­um, Ath­le­ten und Ver­ei­ne zu schüt­zen. Die Ath­le­ten wer­den in ei­ne fi­nan­zi­ell ver­lo­cken­de, aber to­tal un­si­che­re Zu­kunft ge­lockt. Den Ver­ei­nen droht min­des­tens der Ver­lust der Ge­mein­nüt­zig­keit mit er­heb­li­chen Fol­gen. Das kön­nen wir nicht un­ter­stüt­zen. Hin­zu kommt, dass der Rin­ger-Welt­ver­band UWW das strik­te Ein-Ver­bands-Prin­zip ver­folgt und kei­ne Frei­ga­be für ei­ne los­ge­lös­te Wett­kampf­struk­tur ge­neh­migt.“Zu „je­dem sinn­vol­len Ge­spräch“mit den DRL-Initia­to­ren sei der DRB in­des „nach wie vor be­reit“. Aus­ge­löst wur­de der schon lan­ge schwe­len­de Kon­flikt zwi­schen dem Deut­schen Rin­ger Bund, DRB, und den hö­her­klas­sig kämp­fen­den Clubs durch die Neu­or­ga­ni­sa­ti­on der Fi­nal­kämp­fe.

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