Haa­ri­ge Sa­che: Fri­su­ren für „Best-Ager“

Der Sonntag (Mittelbaden) - - ERSTE SIETE -

Das Haar er­graut lang­sam? Na und? Die Zei­ten, in de­nen Men­schen sich mit mit 45, 50 auf mo­di­sche Al­ten­teil zu­rück­zo­gen, sind vor­bei. An­de­rer­seits ha­ben die „Best Ager“, al­so „Men­schen im bes­ten Al­ter“, die mo­di­sche Ex­pe­ri­men­tier­pha­se hin­ter sich, sie lau­fen nicht mehr je­dem schnell­le­bi­gen Trend hin­ter­her. „Sie wis­sen ge­nau, was ih­nen steht und set­zen zugleich auf typ­ge­rech­te Wan­del­bar­keit“, heißt es mit Blick beim Zen­tral­ver­band des deut­schen Fri­seur­hand­werks (ZV). Bei den Fri­su­ren­vor­schlä­gen für Män­ner die­ser Al­ters­grup­pe hat sich das ZV-Mo­de­team da­her an cha­ris­ma­ti­schen Pro­mi­nen­ten wie Ge­or­ge Cloo­ney und Rob­bie Wil­li­ams ori­en­tiert. Die hät­ten es vor­ge­macht: „Graue Haa­re ma­chen Ein­druck“. Na­tür­lich­keit lie­ge bei der „Ge­ne­ra­ti­on plus“voll im Trend – aber aus Sicht der Fri­seu­re soll­te sie in Ver­bin­dung mit dem rich­ti­gen Schnitt ein­her­ge­hen. Das heißt et­wa: struk­tu­rier­te Län­gen am Ober­kopf. Die­se wir­ken, wenn man sie glatt zur Sei­te stylt, läs­sig. Stellt man sie hin­ge­gen zu ei­nem leich­ten „Iro­ke­sen“auf, kommt die Fri­sur ziem­lich ro­ckig rü­ber.

Fo­to: ZV

Fo­tos (3): Zen­tral­ver­band des deut­schen Fri­seur­hand­werks

Haar­tracht im Stil Ge­or­ge Cloo­neys.

Für die Frau­en mit An­spruch ist der Bob ge­nau die rich­ti­ge Fri­sur, denn er er­mög­licht viel­sei­ti­ge Looks, heißt es beim Zen­tral­ver­band des deut­schen Fri­seur­hand­werks. Wohl­tu­end er­wach­sen und chic wir­ke er schwung­voll auf die Sei­te und in die Stirn ge­legt. Ganz an­ders kommt der Bob rü­ber, wenn man ihn vo­lu­mi­nös am Ober­kopf fri­siert: Ein selbst­be­wuss­ter und aus­drucks­star­ker Style für den Bu­si­ness-Auf­tritt.

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