Nor­bert van Ei­ckels: Chef der Hags­fel­der Werk­stät­ten

Nor­bert van Ei­ckels: Wachs­tum al­lein kein Ziel

Der Sonntag (Mittelbaden) - - ERSTE SIETE -

Chef, wie geht’s dei­nem Hund?“Das wur­de Nor­bert van Ei­ckels vor ei­ni­ger Zeit von ei­nem Be­schäf­tig­ten im Gang zu­ge­ru­fen. „Ich hat­te wohl vor vie­len Jah­ren mal von mei­nem Hund be­rich­tet und das blieb in Er­in­ne­rung“er­zählt der Haupt­ge­schäfts­füh­rer vom manch­mal lo­cke­ren Um­gang der Be­hin­der­ten mit dem Chef. Van Ei­ckels kennt das Le­ben mit Be­hin­de­rung aus ei­ge­ner Er­fah­rung in der Fa­mi­lie. Seit 15 Jah­ren lei­tet der Psy­cho­lo­ge und Be­triebs­wirt die HWK. Auch in die­ser Zeit ist die Fir­ma im­mer grö­ßer ge­wor­den. „Al­ler­dings ist Wachs­tum kein Ziel an sich für uns. Wir sind ei­ne Fir­ma mit Sinn und wol­len die pas­sen­den Ar­beits­plät­ze un­se­ren Be­schäf­tig­ten zur Ver­fü­gung stel­len. Gut, wenn die Auf­trä­ge da­für da sind.“Im üb­ri­gen deu­te sich an, dass für die in Ren­te ge­hen­den geis­tig be­hin­der­ten Mit­ar­bei­ter die glei­che An­zahl neu an­fängt. „Nur im klei­ne­ren Sek­tor der see­lisch Be­hin­der­ten gibt es mehr Be­darf an Ar­beits­plät­zen“, be­rich­tet van Ei­ckels. Boo­men­de Ge­schäfts­fel­der der HWK sind die be­lieb­te Gärt­ne­rei mit vie­len Stän­den auf Wo­chen­märk­ten und die Land­schafts­pfle­ge­grup­pen, die meist von Fir­men en­ga­giert wer­den. Bei Sie­mens Karls­ru­he ist so­gar ein stän­di­ger Ar­beits­trupp für die An­la­gen sta­tio­niert.

Fo­to: pr

Er führt die Hags­fel­der Werk­stät­ten seit 15 Jah­ren: Psy­cho­lo­ge Nor­bert van Ei­ckels.

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