Das Bre­zel-Buch

Au­to­rin lei­te­te das Mu­se­um der Brot­kul­tur

Der Sonntag (Mittelbaden) - - DIE REGION - SO

Wie kam die Bre­zel zu ih­rer au­ßer­ge­wöhn­li­chen Form und war­um bil­det ge­ra­de sie das Wap­pen­zei­chen der Bä­cker? War­um ist es so schwie­rig, ei­ne Bre­zel­sch­ling­ma­schi­ne zu kon­stru­ie­ren? Wie kommt es, dass in den USA je­des Jahr der „Na­tio­nal Pret­zel Day“ge­fei­ert wird? Und über­haupt: Wer hat nun ei­gent­lich die Bre­zel er­fun­den? Die Bre­zel und ih­re Be­deu­tung in Ge­schich­te und Ge­gen­wart – dar­über in­for­miert „Das gro­ße Buch der Bre­zel“auf un­ter­halt­sa­me Wei­se. Es ist ein ku­li­na­ri­sches Le­se-, Schmö­ker- und Bil­der­buch, in dem man Wis­sens­wer­tes, All­täg­li­ches und Ku­rio­ses fin­det. Die Au­to­rin Ire­ne Krauß ist His­to­ri­ke­rin, Kunst­ge­schicht­le­rin und Volks­kund­le­rin. Be­vor sie sich als frei­be­ruf­li­che Pu­bli­zis­tin in Bad Sä­ckin­gen nie­der­ließ, hat sie das Mu­se­um der Brot­kul­tur in Ulm ge­lei­tet. Krauß weiß al­les über das The­ma und bringt den Le­ser zum Stau­nen, wenn sie er­klärt, war­um auf so vie­len al­ten Ge­mäl­den Bre­zeln auf dem Tisch lie­gen und war­um in man­chen Or­ten zur Fast­nacht Bre­zeln ver­teilt wer­den. Und sie klärt dar­über auf, wie die Lau­ge auf die Bre­zel kam – schuld da­ran war an­geb­lich die Kat­ze ei­nes Bä­ckers, die die Bre­zeln ver­se­hent­lich in ei­ne Wan­ne mit Lau­ge feg­te, die ei­gent­lich zum Wür­zen von Sup­pe und Fisch vor­be­rei­tet war.

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