Sonn­tags-Cock­tail

Der Sonntag (Mittelbaden) - - Wetter -

Für den bri­ti­schen Schau­spie­ler Je­re­my Irons ist das Äl­ter­wer­den fast im­mer fa­bel­haft. „Wenn man mal da­von ab­sieht, dass ei­nen der Rü­cken mehr und mehr plagt“, sag­te der 68-Jäh­ri­ge den „Pots­da­mer Neu­es­ten Nach­rich­ten“. „Man hat den Er­folgs­zwang der Ju­gend ab­ge­legt.“Der Tod schre­cke ihn nicht. Er zei­ge bloß, wie wich­tig das Hier und Jetzt sei. „Das ist auch ei­ner der Haupt­grün­de für mei­ne Mo­tor­rad­lei­den­schaft.“Das schär­fe die Sin­ne. „Du bist dir stän­dig der Ge­fahr be­wusst, du darfst nie nach­las­sen in dei­ner Kon­zen­tra­ti­on.“Man neh­me al­les an­de­re um ei­nen her­um viel in­ten­si­ver wahr. „Ri­si­ko ist ei­ne Ex­tra­por­ti­on Le­ben“, so der Os­car­preis­trä­ger. Die Schau­spie­ler Am­ber He­ard und Joh­ny Depp

sind seit Frei­tag end­gül­tig ge­schie­den. Knapp acht Mo­na­te nach der Tren­nung des Paa­res er­klär­te ein Ge­richt in Los An­ge­les die Schei­dung für gül­tig, be­rich­te­ten USMe­di­en un­ter Be­ru­fung auf die An­wäl­te. Das Paar hat­te sich nach 15-mo­na­ti­ger Ehe ei­nen mo­na­te­lan­gen Ro­sen­krieg ge­lie­fert. Zu­letzt strit­ten sich die bei­den um ei­nen Aus­zah­lungs­mo­dus für ei­ne Mil­lio­nen­ab­fin­dung von Depp an He­ard. Die Schau­spie­le­rin woll­te die Ab­fin­dung von sie­ben Mil­lio­nen Dol­lar für wohl­tä­ti­ge Zwe­cke spen­den.

Künst­ler für Trump: We­ni­ge Ta­ge vor der Amts­ein­füh­rung ist es dem Team des de­si­gnier­ten US-Prä­si­den­ten Do­nald Trump ge­lun­gen, wei­te­re Sän­ger für die mehr­tä­gi­gen Fei­er­lich­kei­ten zu ver­pflich­ten. Die Coun­try-Stars To­by Keith und Lee Gre­en­wood hät­ten ih­ren Auf­tritt am Lin­coln Me­mo­ri­al in Wa­shing­ton für Don­ners­tag (ei­nen Tag vor der Amts­ein­füh­rung) eben­so zu­ge­sagt wie die afro­ame­ri­ka­ni­sche Broad­way-Sän­ge­rin Jen­ni­fer Hol­li­day, teil­te das Or­ga­ni­sa­ti­ons­ko­mi­tee mit. Bei den Fei­er­lich­kei­ten zur Amts­ein­füh­rung von Trumps Vor­gän­ger Oba­ma hat­ten 2009 am Lin­coln Me­mo­ri­al zahl­rei­che Stars wie Beyon­cé, Sha­ki­ra, Bru­ce Springs­teen, U2, Stevie Won­der und Garth Brooks ge­sun­gen. Dem Trump-Team ge­lang es bis­lang nicht, ver­gleich­ba­re Stars zu ver­pflich­ten. Bei der Ze­re­mo­nie am Frei­tag tre­ten nach bis­he­ri­ger Pla­nung nur ein Mor­mo­nen­chor und die 16-jäh­ri­ge Sän­ge­rin Ja­ckie Evan­cho auf. Für die am sel­ben Tag statt­fin­den­de Pa­ra­de wur­de die Tanz­grup­pe „The Ra­dio Ci­ty Ro­cket­tes“ver­pflich­tet.

Das „Dschun­gel­camp“ist er­öff­net: Auch bei der elf­ten Aus­ga­be von „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus“setzt der Köl­ner Pri­vat­sen­der RTL auf Be­währ­tes – was in den ver­gan­ge­nen Jah­ren ja auch im­mer gu­te Quoten ga­ran­tier­te. Den Auf­takt sa­hen die­ses Jahr 7,36 Mil­lio­nen, nur et­wa 300 000 we­ni­ger als 2016. Neue­rung 2017: Die zwölf Teil­neh­mer mit – je nach De­fi­ni­ti­on – Pro­mi­sta­tus tei­len sich selbst in zwei Grup­pen auf, die die ers­ten Ta­ge ge­trenn­te Prit­schen­la­ger im aus­tra­li­schen Ur­wald be­zie­hen. Und wäh­rend die Dschun­gel­kro­nen-An­wär­ter frü­he­rer Staf­feln bei der EkelEs­sens­prü­fung meist mu­tig drauf­los mampf­ten, kniff gleich zum Start die Neue-Deut­sche-Wel­le-Sän­ge­rin „Fräu­lein Men­ke“(56) ganz. Auch Schau­spie­ler Mar­kus Ma­jow­ski ließ Hirn, Au­gen und fer­men­tier­te So­ja­boh­nen ste­hen – letz­te­re mit dem Ge­ständ­nis, dass er tro­cke­ner Al­ko­ho­li­ker sei und we­gen der Ge­fahr von Al­ko­hol ver­zich­te.

Da lach­te sie noch: Bei der ers­ten Dschun­gel­prü­fung kniff Fräu­lein Men­ke aber. Fo­to: avs

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