Dies­mal Rydzek

Nor­di­sche „Do­mi­nie­rer“schla­gen wie­der zu

Der Sonntag (Mittelbaden) - - SPORT - Sid

Der Olym­pia­sie­ger hat­te Pech, da­für schlug der Welt­meis­ter zu: Jo­han­nes Rydzek hat ei­nen wei­te­ren Traum­tag der deut­schen Kom­bi­nie­rer ge­krönt und beim Welt­cup im fran­zö­si­schen Chaux-Neuve vor dem zweit­plat­zier­ten Fa­bi­an Rieß­le für den neun­ten deut­schen Dop­pel­sieg des WM-Win­ters ge­sorgt. Der sechs­fa­che Sai­son­sie­ger Eric Fren­zel er­litt im Fi­na­le ei­nen Stock­bruch und wur­de Vier­ter. „Es war ein ge­nia­ler Tag, ich bin su­per hap­py“, sag­te der 25 Jah­re al­te Oberst­dor­fer Rydzek, der von Platz zwölf zu sei­nem vier­ten Sai­son­er­folg stürm­te und im Ziel 2,8 Se­kun­den Vor­sprung auf Rieß­le (Breit­nau) hat­te: „Die Sprün­ge wer­den im­mer bes­ser, in der Loi­pe war ich vi­el­leicht der et­was Glück­li­che­re. Es war eng, es gab ei­ni­ge Ran­ge­lei­en. Für Eric tut es mir heu­te leid.“Hin­ter dem Ja­pa­ner Aki­to Wa­t­a­be (+5,7) ver­pass­te Fren­zel (Ober­wie­sen­thal/+8,3) das Po­dest knapp, nach­dem er im um­kämpf­ten Fi­na­le hart be­drängt wor­den war, bleibt aber im Ge­samt­welt­cup mit 884 Punk­ten Spit­zen­rei­ter vor Rydzek (850). Als Fünf­ter mach­te Rou­ti­nier Björn Kirchei­sen (Jo­hann­ge­or­gen­stadt/+22,6) das er­neut über­ra­gen­de deut­sche Mann­schafts­er­geb­nis per­fekt, ver­lor aber Platz fünf im Ge­samt­welt­cup hin­ter Rieß­le an Wa­t­a­be.

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