Mit der „1“zum Sieg

Der Sonntag (Mittelbaden) - - SPORT - Tho­mas Hä­ber­lein

Die zwei­te Ab­fahrt auf der Kan­da­har in Garmisch-Par­ten­kir­chen en­de­te oh­ne schwe­re Stür­ze. Der Ös­ter­rei­cher Han­nes Rei­chelt ge­wann, die Deut­schen zeig­ten sich noch nicht in WM-Form. Rei­chelt brach­te das sel­te­ne Kunst­stück fer­tig, mit der Start­num­mer „1“ei­ne Ab­fahrt zu ge­win­nen. Das war im Welt­cup zu­letzt Chris­tof In­ner­ho­fer aus Süd­ti­rol im De­zem­ber 2008 im ita­lie­ni­schen Bor­mio ge­lun­gen. Die deut­schen Star­ter, mit gro­ßen Am­bi­tio­nen zu ih­rer Heimstre­cke am Kreuz­eck ge­fah­ren, ka­men bei der Ge­ne­ral­pro­be für die WM in St. Mo­ritz (6. bis 19. Fe­bru­ar) nicht so recht in Fahrt. Bes­ter war wie am Vor­tag Andreas San­der (En­ne­pe­tal), er be­leg­te mit 1,44 Se­kun­den Rück­stand auf Rei­chelt Rang 15, was er we­gen zahl­rei­cher Feh­ler als „po­si­tiv“be­wer­te­te. Jo­sef Ferstl (Ham­mer) ent­täusch­te mit Rang 31 (+2,16 Se­kun­den). Tho­mas Dre­ßen (Mit­ten­wald) er­reich­te Rang 32 (+2,39), Do­mi­nik Schwai­ger (Kö­nigs­see) Platz 39 (+3,03). Sie­ger Rei­chelt hat­te be­reits am Frei­tag als Vier­ter ei­ne star­ke Leis­tung ge­zeigt – aber erst, nach­dem er den obe­ren Stre­cken­ab­schnitt ver­mas­selt hat­te. Ges­tern nun mach­te der 36 Jah­re al­te Rei­chelt das Dut­zend an Welt­cup­Sie­gen voll.

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